„Insoweit stimmen diese Ergebnisse mit früheren Studien über die ,Big Five‘-Persönlichkeitsmerkmale und die Verwendung spezifischer Social-Media-Plattformen überein. Unsere Ergebnisse sind unter anderem für Forscherinnen und Forscher relevant, die in ihren Studien soziale Medien zur Rekrutierung von Probanden untersuchen, da die Stichprobenmerkmale je nach verwendeter Plattform unterschiedlich sein können“, sagt Professor Christian Montag. „Wir sind aber auch davon überzeugt, dass unsere Ergebnisse dabei helfen können, zu verstehen, welche Bevölkerungsgruppen möglicherweise besonders anfällig für die Effekte von Fake-News oder Filterblasen zu sein scheinen, die vor allen Dingen durch Social Media befeuert werden.“
Die Ulmer Forschenden um Professor Christian Montag untersuchen aktuell die Nutzung von WhatsApp und wollen ergründen, ob bestimmte Funktionen wie der „gelesen“-Vermerk Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Außerdem wird diskutiert, ob der Aufbau der App dazu anregt, mehr Zeit mit WhatsApp zu verbringen, als eigentlich gewollt. Weitere Informationen und Fragebogen zur anonymisierten Studienteilnahme: www.doppelhaken.info.
Originalpublikation: Marengo D, Sindermann C, Elhai J and Montag C: One Social Media Company to Rule Them All: Associations between Use of Facebook-Owned Social Media Platforms, Sociodemographic Characteristics, and the Big Five Personality Traits. Frontiers of Psychology. 11:936. DOI: 10.3389/fpsyg.2020.00936







