Zum neunten Mal führt die Europatournee von Jeffrey Halford & The Healers das Trio aus San Francisco auf den alten Kontinent – und erneut legen die Musiker einen Stopp in der Homburger Vorstadt ein. Am Samstag, den 10. Oktober 2026, stellen sie dort ihr neues Studioalbum „Used Parts“ vor. Der Eintritt ist frei, los geht es um 20 Uhr.
Im Zentrum steht Frontmann Jeffrey Halford, Gitarrist und Singer-Songwriter, den man zu den prägenden Stimmen seines Genres zählen darf. Um ihn herum spielen The Healers, ein eingespieltes Kollektiv erfahrener Musiker, die sich über Jahre zu einer verlässlichen Einheit zusammengefunden haben. Wenn dieses Trio die Bühne betritt, entsteht ein Klang, der zugleich vertraut und überraschend wirkt.
Soul, Blues, Rock ’n’ Roll, Folk oder Americana – die Band bedient sich aus einem breiten eigenen Repertoire und passt es flexibel der Stimmung des Abends an. Ihr Zusammenspiel lebt von einem natürlichen Gefühl für Timing und Dynamik. Statt eines routinierten Durchlaufs bauen die Musiker ihre Auftritte Schritt für Schritt auf, getragen von Handwerk und spürbarer Leidenschaft.
Halford hat über die Jahre einen unverkennbaren Stil entwickelt, in dem Rock ’n’ Roll, Country, Blues und Soul nahtlos ineinander übergehen. Acht Alben hat er bereits veröffentlicht, das neunte steht nun an. Werke wie „Kerosene“ aus dem Jahr 1998 und „Hunkpapa“ von 2001 gelten längst als Klassiker, während jüngere Platten wie „LoFi Dreams“ (2017), „West Toward South“ (2019) und „Soul Crusade“ (2022) diese Linie fortschreiben.
Die Liste seiner musikalischen Weggefährten liest sich eindrucksvoll. Halford arbeitete mit Chuck Prophet, Augie Meyers, den Gospel Hummingbirds und Bill Wyman zusammen. Seit über drei Jahrzehnten ist das Trio unterwegs und teilte die Bühne mit Größen wie Taj Mahal, Los Lobos, Gregg Allman und Etta James.
In den vergangenen Jahren haben die Musiker auch das europäische Publikum für sich gewonnen – mit einer Bühnenpräsenz, die als entspannt und einnehmend beschrieben wird. Was als Konzert beginnt, soll sich an diesem Abend in der Homburger Vorstadt zu einem gemeinsamen Erlebnis entwickeln, das lange nachhallt.




















