Angeregt unterhielt man sich in der Runde über aktuelle Themen wie Nachwuchs- und Fachkräftemangel – generell im Handwerk und bezüglich des Bäckerberufes im Spezifischen. Hans-Jörg Kleinbauer sprach die Werbeaktion „Back dir deine Zukunft“ des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. an, an der sich auch die Saarländische Bäckerinnung beteilige. Natürlich blieb die neuerliche Kassenbon-Pflicht nicht unerwähnt. „In der Diskussion über die Kassenbon-Pflicht geht es um Tiefergreifenderes, was die Bürokratie angeht. Diese jüngste Vorschrift hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Man soll uns unseren Job machen lassen, das ist das, was wir wollen. Wir haben doch kein Bestreben, Steuern zu hinterziehen. Und überhaupt sind unsere Kassen manipulationssicher – ob mit oder ohne Bon-Ausdruck“, machte der Landesinnungsmeister deutlich.

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Zahlen und Fakten

Sabine Hensler, Geschäftsführerin des Bäckerinnungsverbandes des Saarlandes e.V., steuerte indessen ein wenig Statistik bei: Die Zahl der Verbandsmitglieder beläuft sich zum 1. Januar 2020 auf 121 aktive Betriebe, das sind vier weniger als im vergangenen Jahr. Fünf Betriebe mussten 2019 ohne Nachfolge schließen, eine Bäckerei konnte die Nachfolge inklusive deren Mitgliedschaft sichern. Ein Unternehmen verließ den Verband, dafür sind zwei Neuzugänge zu verzeichnen. Was die Ausbildung betrifft, so nennt die Handwerkskammer des Saarlandes die Zahl von 178 vorläufig eingetragenen Lehrverträgen zum 6. Januar dieses Jahres. 55 Frauen und Männer steigen in das Bäckerhandwerk ein, 123 möchten den Beruf der Verkäuferin/des Verkäufers erlernen. Von diesen 178 Auszubildenden werden 121 in Innungsbetrieben ausgebildet, d. h. pro Innungsbäckerei gibt es eine Auszubildende/einen Auszubildenden.

Auch nächstes Jahr wird es wieder eine Versammlung dieser geschätzten Art geben, das sicherten die Vertreterinnen und Vertreter des Bäckerhandwerks am Ende gerne zu – dann wieder in den Räumlichkeiten der Stadt Homburg.

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1 Kommentar

  1. Es ist bedauerlich, dass richtige Bäcker was ihre Kunden angeht schon lange nicht mehr von wahrer Verbundenheit sprechen können. Lieber aufgebackene Teiglinge essen, die schmecken auch so super.Aber Geld für die Stumpen haben, die man sich Tag für Tag reinzieht und anderen misst. Sich dann wundern warum die Gesundheit leidet.

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