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Merzig (ots) – Zwischen 12.20 Uhr und 13.35 Uhr sind der Polizei am Mittwoch zwei versuchte Wohnungseinbrüche in Rehlingen-Siersburg und Merzig-Hilbringen gemeldet worden. Wegen Hinweisen auf ein Fluchtfahrzeug mit französischen Kennzeichen und der Nähe zur Grenze bat die Polizei Saarland über das Gemeinsame Zentrum in Luxemburg die französischen Behörden um Unterstützung. Die Polizei in Frankreich lokalisierte daraufhin das gesuchte Fahrzeug und nahm einen 25-jährigen Mann südamerikanischer Herkunft fest. Nach weiteren mutmaßlichen Mittätern wird weiterhin ohne Erfolg gefahndet.

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In Rehlingen-Siersburg hatten sich gegen 12.20 Uhr mehrere unbekannte Männer an der Rückseite eines freistehenden Einfamilienhauses zu schaffen gemacht und versucht, ein Fenster mit einem Hebelwerkzeug zu öffnen. Eine Nachbarin bemerkte die Situation, störte die Täter und verhinderte so den Einbruch. Gegen 13.35 Uhr wurden in Merzig-Hilbringen mehrere Männer von der Bewohnerin eines Hauses überrascht, als sie versuchten, die Terrassentür aufzuhebeln. Die Unbekannten flüchteten daraufhin mit einem grauen Kastenwagen mit französischen Kennzeichen in Richtung Frankreich.

Aufgrund des möglichen Bezugs nach Frankreich informierte die Polizei Saarland das „Gemeinsame Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit in Luxemburg“, das die französische Polizei einband. Gegen 14.50 Uhr meldeten die Einsatzkräfte dort, dass das Fahrzeug festgestellt und ein Insasse festgenommen worden sei. Der 25-Jährige sitzt wegen des dringenden Verdachts des mehrfachen versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls in Frankreich in Haft und wartet auf seine Auslieferung nach Deutschland.

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Innenminister Reinhold Jost hob die enge Kooperation hervor: „Durch die kurzen Meldewege und die hervorragende Zusammenarbeit – insbesondere über das Gemeinsame Zentrum in Luxemburg – gelang ein schneller Fahndungserfolg und ein Tatverdächtiger konnte zügig festgenommen werden. Dieser Fall zeigt erneut wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden ist. Aber auch das umsichtige Handeln einer Nachbarin in Rehlingen ist besonders erwähnenswert, da hierdurch ein Einbruch verhindert wurde.“

Die Polizei Saarland verweist in diesem Zusammenhang erneut auf die Präventionsmaßnahme „Vorsicht! Wachsamer Nachbar“. Gegenseitige Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft könne, wie im Fall in Rehlingen, dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern. Nach den weiteren flüchtigen Personen wird weiterhin ohne Erfolg gesucht. Zeugen, die Hinweise geben können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst in Saarbrücken unter der Telefonnummer 0681/962-2133 melden oder die Onlinewache unter https://portal.onlinewache.polizei.de/de/ nutzen.

Original-Content von: Landespolizeidirektion Saarland, übermittelt durch news
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