Foto: Stadtwerke Bexbach GmbH
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Kurz vor dem Start der Badesaison trifft die Nachricht Bexbach hart: Das Freibad Hochwiesmühle bleibt 2026 geschlossen. Die Stadtwerke hatten die Entscheidung vor wenigen Tagen bekannt gegeben – und damit eine Debatte ausgelöst, die nun den Stadtrat erreicht. Die SPD-Fraktion hat beantragt, den Punkt „Zukunft des Freibads Hochwiesmühle sichern“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen.

Das Freibad ist für viele Menschen in Bexbach weit mehr als ein Ort zum Planschen. Kinder lernen dort schwimmen, Familien finden ein bezahlbares Freizeitangebot direkt vor der Haustür, und Vereine sind auf die Infrastruktur angewiesen. Fällt das Bad weg, entsteht eine Lücke in der öffentlichen Daseinsvorsorge, die sich nicht ohne Weiteres schließen lässt. Genau deshalb drängt die SPD-Fraktion auf eine politische Positionierung des gesamten Stadtrats.

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Das Ziel des Antrags ist klar umrissen: Der Stadtrat soll ein deutliches Bekenntnis zur Wiedereröffnung des Freibads abgeben – und zwar so schnell wie möglich. Darüber hinaus geht es der Fraktion um eine langfristige Perspektive für die Hochwiesmühle. Die Stadt Bexbach solle die Stadtwerke bei den notwendigen Sanierungsarbeiten aktiv unterstützen, fordert die SPD. Als konkretes Instrument bringt sie eine parteiübergreifende Resolution ins Spiel, die von allen im Stadtrat vertretenen Parteien getragen werden könnte.

Jan Hornberger, Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, kündigte an, dafür das Gespräch mit sämtlichen Fraktionen zu suchen. „Klar ist für uns, dass das Freibad Hochwiesmühle schnellstmöglich wieder öffnen und langfristig erhalten bleiben muss – modern, sicher, familienfreundlich, als Ort für alle Generationen“, sagte Hornberger. Die Formulierung lässt erkennen, dass die SPD nicht nur eine provisorische Lösung anstrebt, sondern eine grundlegende Sanierung im Blick hat, die das Bad zukunftsfähig macht.

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Ob die übrigen Fraktionen den Vorstoß mittragen, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Ausgangslage dafür scheint günstig, denn die Schließung dürfte parteiübergreifend auf wenig Verständnis stoßen. Entscheidend wird allerdings sein, wie konkret die finanzielle Unterstützung der Stadt für die Stadtwerke ausfällt und welchen Zeitrahmen die Sanierung beansprucht. Für die Bexbacher Badegäste bleibt vorerst die Hoffnung, dass aus dem politischen Signal rasch greifbare Ergebnisse werden.

1 Kommentar

  1. Die Partei, dessen Bürgermeister das Hallenbad gesschlossen hat, stellt jetzt Forderungen und verunsichert die Einwohner. Dabei wurde doch schon längst klargestellt, dass es nach einer Renovierung weitergehen soll und eine dauerhafte Schließung nicht auf der Agenda steht.

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