Symbolbild

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP Saar Kirsten Cortez fordert die saarländische Landesregierung auf, die Kritikpunkte des saarländischen Lehrerverbandes SLLV aufzunehmen und umzusetzen. Besonders fordert Cortez den Ausbau der Lehrerreserve sowie ein Konzept für einen Hybridunterricht, falls kein Präsenzunterricht gewährleistet werden kann:

Kirsten Cortez de Lobao (FDP)
Quelle: saarlouis.fdp-saar.de

„Die Kritik des Lehrerverbands ist alarmierend und zeigt deutlich die Versäumnisse der Landesregierung in den vergangenen Jahren auf. Schon die Zwischenbilanz des Digitalpakts im Saarland war ein Armutszeugnis für diese Landesregierung. Ministerin Streichert- Clivot muss endlich agieren statt nur zur reagieren. Eine zügige Erarbeitung von Konzepten für das Lernen zuhause oder den sogenannten Hybridunterricht ist angesichts des Pandemiegeschehens wie auch der anstehenden Grippewelle ebenso notwendig wie ein schneller Ausbau der bereits jetzt aufgebrauchten mobilen Lehrerreserve. Eine weitere Belastung des Lehrpersonals muss dringend verhindert und ein möglichst reibungsloser Unterricht gewährleistet werden. Wo dies als Präsenzunterricht nicht möglich ist, muss der Unterricht online oder als Hybridunterricht erfolgen.

Die Erkenntnisse aus der Krise müssen zudem systematisch erfasst werden. Dazu wird eine Zukunftswerkstatt benötigt, die aus den Erkenntnissen Ansätze für die Zukunft formuliert. Neue Ideen wie das Gymnasium Plus der GEW sind eine Chance, die Bildung im Saarland nachhaltig zu verbessern. Die Krise bietet zumindest die Chance, alte Strukturen aufzubrechen und neue zu schaffen“.

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