Symbolbild

Zur Entscheidung der Europäische Arzneimittel-Agentur, den Impfstoff von AstraZeneca wieder freizugegeben, sagt Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Es war richtig, den wenigen Verdachtsfällen nachzugehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht an erster Stelle. Umso besser, dass die Prüfungen der EMA ergeben haben, dass der Impfstoff von AstraZeneca weiter verimpft werden kann. Anhand dieser Empfehlung können die Impfungen im Modellprojekt der Hausarztpraxen sowie in den Krankenhäusern fortgesetzt werden.“ 

Allen Bürgerinnen und Bürgern, die diese Woche in den Impfzentren einen Impftermin mit AstraZeneca gehabt hätten, wurde bereits ein alternatives Impfangebot mit BioNTech gemacht. Dieses Angebot bleibt bestehen und die Termine, die ab kommenden Montag geplant waren, laufen nächste Woche wieder planmäßig fort. Somit müssen keine Termine abgesagt werden. Der Entscheidung der EMA, die Impfungen mit AstraZeneca fortzusetzen, wurde von den Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern, einstimmig zugestimmt. 

Saarland knackt als erstes Bundesland die 10% – Hürde bei Erstimpfungen 

Mit Abschluss des gestrigen Tages wird das Saarland, als erstes Land bundesweit, die Marke von 10% bei den Erstimpfungen, in Bezug auf die Gesamtbevölkerungszahl, überschreiten. „Seit Ende Dezember läuft die bundesweite Impfkampagne. Dass wir als erstes Bundesland die 10%-Marke bei der Erstimpfung überschreiten zeigt, dass unsere Zwei-Punkt-Strategie der richtige Weg war. Mit der Verimpfung sowohl in Pflegeeinrichtungen als auch den Impfzentren konnten wir von Beginn an ein Angebot für alle anspruchsberechtigten Gruppen machen. Hinzu kommt, dass die Impfbereitschaft im Saarland sehr hoch ist. Das zeigen nicht zuletzt die 194.488 (Stand 17.März 2021) Personen, die sich freiwillig auf unseren Impflisten für eine Impfung registriert haben. Mit dem nächsten Schritt, den Impfungen in den Hausarztpraxen, werden wir noch mehr Geschwindigkeit aufnehmen können. Dazu sind jedoch zuverlässige Impfstofflieferungen in ausreichender Menge notwendig.“

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