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Die aktuellen Befunde könnten überdies für die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden von Nutzen sein. „Aktuelle Therapien gegen Alzheimer setzen zu spät an. Dann ist das Gehirn schon stark geschädigt. Ein besseres Verständnis der SCD könnte die Grundlage für eine frühere Behandlung schaffen. Für die Erprobung von Therapien, die bereits im Frühstadium einer Alzheimer-Erkrankung wirken sollen, muss man Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko identifizieren. Dafür könnte SCD ein wichtiges Kriterium sein“, sagt Wagner.

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Über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE):
Das DZNE erforscht sämtliche Aspekte neurodegenerativer Erkrankungen (wie beispielsweise Alzheimer, Parkinson und ALS), um neue Ansätze der Prävention, Therapie und Patientenversorgung zu entwickeln. Durch seine zehn Standorte bündelt es bundesweite Expertise innerhalb einer Forschungsorganisation. Das DZNE kooperiert eng mit Universitäten, Universitätskliniken und anderen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene. Das DZNE ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft. Web: www.dzne.de

Über die DELCODE-Studie:
DELCODE (Das Kürzel steht für „DZNE – Longitudinale Studie zu Kognitiven Beeinträchtigungen und Demenz“) ist eine standortübergreifende, klinische Studie des DZNE, welche die frühe Phase der Alzheimer-Erkrankung untersucht. Im Rahmen der Studie wird die geistige Entwicklung von insgesamt etwa 1000 Probanden über mehrere Jahre verfolgt. Studienleiter sind Prof. Frank Jessen (Köln) und Prof. Emrah Düzel (Magdeburg). Web:www.dzne.de

Originalpublikation: Minor neuropsychological deficits in patients with subjective cognitive decline, Steffen Wolfsgruber et al., Neurology®, the medical journal of the American Academy of Neurology (2020), DOI: 10.1212/WNL.0000000000010142; URL: n.neurology.org

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