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Wenn sich das Studium dem Ende nähert, werden viele Studierende nervös. Immerhin geht es jetzt darum, die perfekte Abschlussarbeit einzureichen und dafür zu sorgen, dass sich all die Jahre zuvor auch wirklich gelohnt haben. Frei von Rechtschreibfehlern muss sie sein und natürlich muss sie auch einer sorgfältigen Plagiatsprüfung standhalten können.

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Aber worauf kommt es eigentlich beim Schreiben der Abschlussarbeit noch an? Welche Tipps und Tricks helfen dabei, wirklich erfolgreich zum Ende zu kommen und dann im Berufsleben durchzustarten?

1. Das richtige Thema finden 

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Auf dem Weg zur erfolgreichen Abschlussarbeit gibt es Verschiedenes zu beachten, eine wichtige Rolle spielt das gewählte Thema. Einfach ist es nicht immer, denn immerhin werden die nächsten Wochen und Monate intensiv diesem Thema gewidmet und daher sollte eine persönliche Affinität vorhanden sein. Ein Rückblick auf die Zeit des Studiums kann hilfreich sein. Welche Seminarthemen waren wirklich interessant? Welche Vorlesungen haben Neugier geweckt? Und welches Thema ist wirklich relevant für das eigene Studienfach? Wenn das Thema gefunden ist, gilt es nur noch eine konkrete Fragestellung zu entwickeln, denn daran lässt sich die Arbeit ganz einfach strukturieren. 

2. Die passende Betreuungsperson finden 

Das Thema finden war bereits eine schwierige Herausforderung, doch nun braucht es auch noch einen Betreuer. Ein Professor oder eine Professorin aus bereits besuchten Seminaren ist immer eine gute Lösung, sofern Sympathien vorhanden sind. Wenn die Auswahl schwerfällt, können andere Kommilitonen eine wertvolle Hilfe sein. Oft gibt es schon Erfahrungen und Argumente für oder wider einen bestimmten Professor, sodass die Entscheidung dann leichter fällt. Idealerweise beginnt die Suche nach der betreuenden Person so rechtzeitig, damit die Bestätigung des Themas weit vor Beginn des Schreibens vorhanden ist. 

3. Gut strukturierter Zeitplan erleichtert die Arbeit

Die Abschlussarbeit erscheint vielen Studierenden wie eine kaum zu überwältigende Hürde. Es gibt so viel zu tun, doch wo soll man anfangen? Hilfreich ist es, einen Zeitplan zu erarbeiten, der den Druck der Belastung nimmt und Step by Step durch die wichtigsten Schritte führt. Die Bearbeitungszeit beginnt erst, wenn die Themenanmeldung beim Prüfungsamt erfolgt ist. Die erste Zeit wird nun der Beschaffung von Materialien und der Recherche gewidmet. Es ist hilfreich, nicht parallel schon zu schreiben, sondern erst mal einen fundierten Background zu erstellen, damit die ersten Worte später leichter fallen. 

4. Genug Zeit einplanen 

Stress macht krank und sorgt dafür, dass die Konzentrationsfähigkeit schnell nachlässt. Es ist daher ein entscheidender Vorteil, wenn von Anfang an ein Zeitpuffer eingeplant wurde. Unvorhergesehene Dinge passieren öfter als gedacht, mal wird die Oma krank, dann streikt plötzlich der Computer. Um in einer solchen Situation nicht unter Druck zu geraten, hilft es, wenn ein oder zwei Wochen Zeitpuffer eingeplant wurden. So steht auch einem spontanen Wochenendtrip nichts im Wege, wenn dringend ein kühler Kopf benötigt wird. 

5. Den richtigen Ort zum Schreiben wählen 

Einige Studierende können es sich nicht vorstellen, in einer Bibliothek mit der Abschlussarbeit zu beginnen. Andere wiederum lernen hier besonders gern, da sie Recherchematerial direkt zur Verfügung haben. Hier gibt es keine pauschalen Tipps, denn wo die Konzentrationsfähigkeit am höchsten ist, hängt von der individuellen Persönlichkeit ab. Wichtig ist, dass ablenkende Faktoren aus dem Blickfeld geschafft werden. Das ständig klingelnde Smartphone erweist sich als genauso störend, wie die WG-Kumpels, die plötzlich mit einem Sixpack Bier im Zimmer stehen und unbedingt eine Party schmeißen wollen. 

6. Auf die Work-Life-Balance achten 

Spätestens im Berufsleben ist die Work-Life-Balance die Basis für ein glückliches Leben. Schon bei der Abschlussarbeit bringt es Vorteile, wenn sich Studierende nicht völlig verausgaben und überfordern. Ein Arbeitsplan hilft dabei, täglich wichtige Fortschritte zu erzielen, ohne dabei jedoch die Freizeit zu vernachlässigen oder die eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen. Ganz wichtig ist es, zwischendrin Pausen einzulegen und dafür zu sorgen, dass der Geist freibleibt. Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, bei einer Schreibblockade für 30 Minuten spazieren zu gehen, ein wenig Sport zu treiben oder beim Yoga zu entspannen. 

7. Gesunder Lifestyle während der Schreibphase

Wilde Studentenpartys, Hangover am nächsten Morgen und dazu tonnenweise Fastfood? Das Studentenleben ist manchmal ganz schön schräg, doch während der Abschlussarbeit sollte auf einen gesunden Lifestyle geachtet werden. Eine gesunde Ernährungsweise hilft dabei, die natürliche Konzentrationsfähigkeit auf Zack zu bringen. Durchfeierte Nächte hinterlassen ihre Spuren und können dafür verantwortlich sein, dass am nächsten Morgen kein einziges Wort auf dem Papier landet. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig, denn sonst ist es um die Konzentration schlecht bestellt. Nachdem die Arbeit beendet wurde, ist noch genug Zeit, eine zünftige Party zu feiern. Während der Schreibphase lohnt es sich auch den Samstagabend einfach mal mit einem gemütlichen Film auf dem Sofa zu verbringen und früh zu Bett zu gehen. 

8. Vertraute Person zum Gegenlesen suchen 

Für themenfremde Personen ist die Abschlussarbeit oft gähnend langweilig und doch braucht es eine solche Person, um die Arbeit gegenlesen zu lassen. Es ist hier sogar ratsam, auf jemanden zurückzugreifen, der sich mit der Thematik nicht auskennt. Wer nicht mit dem Thema vertraut ist, liest automatisch langsamer, um den Sinn des Inhalts zu begreifen. Dadurch fallen Schreibfehler schneller auf und können dann noch vor der finalen Fertigstellung korrigiert werden. Wenn keine vertraute Person zur Verfügung steht, kann ein professionelles Lektorat helfen. Hier sind die Chancen gut, dass wirklich alle Fehler am Ende gefunden werden und eine saubere Arbeit in den Händen des Prüfers landet. 

9. Die Drei-Tage-Regel berücksichtigen 

Wenn das letzte Wort geschrieben ist, sollten noch mindestens zwei Wochen Puffer bestehen, um die Drei-Tage-Regel anzuwenden. Diese besagt, dass die Arbeit nach einer ersten Korrekturlesung für drei Tage zur Seite gelegt wird. Während dieser Zeit ist Ablenkung angesagt, auch kurze Korrekturen sollten nicht mehr erfolgen. Das Gehirn nimmt nun Abstand zum Thema und konzentriert sich auf neue Dinge. Nach drei Tagen ist dann die richtige Zeit gekommen, um noch einmal Korrektur zu lesen, denn jetzt springen Fehler wieder schneller ins Auge.

10. Das Ende feiern 

Wenn die Abschlussarbeit erfolgreich abgegeben wurde, ist es Zeit für eine kleine Belohnung. Ob ein Abendessen mit den Kommilitonen oder eine zünftige Party liegt am Charakter der studierenden Person selbst. Diese Belohnung ist wichtig fürs Gemüt, denn trotz aller Planung und Vernunft ist die Schreibphase für viele Studierende sehr anstrengend und wenn sie vorüber ist, macht sich große Erleichterung breit. 

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