Bild: FC 08 Homburg.

In den vergangenen Heimpartien mussten die grün-weißen Anhänger über 90 Minuten zittern, nun erlebten sie mal einen entspannten Fußballabend: Gegen den FC Astoria Walldorf siegte der FC 08 Homburg am 9. Spieltag der Regionalliga Südwest souverän mit 4:0 und bleibt somit dem Spitzenreiter aus Ulm auf den Fersen. Mann des Abends war Markus Mendler, der gleich drei Treffer vorbereitete.

Einfach mal ohne Sorgenfalten auf der Stirn gegen ein Kellerkind drei Punkte einfahren. Das war vielleicht das letzte Puzzleteil, was dem FC Homburg gefehlt hat, um tatsächlich als ein ernsthafter Aufstiegskandidat gelten zu können. Beim 4:0-Erfolg gegen den FC Astoria Walldorf schafften die Grün-Weißen genau das, spielten abgezockt und ließen nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen, dass der Sieg an diesem Abend nur über sie laufen würde.

Dabei gingen die Hausherren nicht ohne Personalsorgen in die Partie. Sowohl Stammkeeper David Salfeld als auch Kapitän Mart Ristl konnten nicht mitwirken, für sie rückten Krystian Wozniak und Nico Theisinger in die Startformation. Die Homburger waren von diesen Wechsel jedoch sichtbar unbeeindruckt. Bereits nach einer Viertelstunde stand es 1:0: Thomas Gösweiner nickte nach einem Mendler-Freistoß ein und erzielte so seinen 6. Saisontreffer. Die Heimelf hätte kurz danach den zweiten Treffer nachlegen können, doch Tim Stegerer zielte aus der Distanz etwas zu ungenau (16.).

Aber auch der Tabellen-15. kam zu einer guten Gelegenheit, als Henry Crossthwaite Wozniak zu einer Parade zwang (17.). Auch in der Folge blieben die Gäste durchaus am Drücker und machten Druck auf die Homburger Hintermannschaft. Diese stand jedoch insgesamt sicher, am Sechzehner war für die zum Teil ansehnlich kombinierenden Kurpfälzer meist Schluss. Ganz anders für die Homburger, bei denen Mendler (21.) und Fabian Eisele (29.) gute Chancen vergaben.

So ging es mit einem leistungsgerechten 1:0 in die Kabinen. Aus diesen kam der FCH deutlich besser heraus. Walldorf kam nun kaum noch in die gegnerische Hälfte, die Grün-Weißen rissen die Partie zusehends an sich. Aber es dauerte rund eine Viertelstunde bis die rund 1700 Zuschauern wieder jubeln konnten. Dieses Mal war es José Matuwila, der nach einem Standard von Mendler das Walldorfer Netz zum Zappeln brachte. Und nur zwei Minuten später erzielte der gerade erst eingewechselte Joel Gerezgiher nach Mendler-Vorarbeit per wunderschönem Volley das 3:0.

Das Spiel war zwar entschieden, doch der FCH machte weiter, wollte unbedingt noch weitere Treffer erzielen. Und das sollte auch klappen. Nach 73 Minuten spielte der ebenfalls eingewechselte Lukas Hoffmann einen sehenswerten Ball hinter die Walldorfer Kette und mit Eisele erzielte auch der zweite Homburger Stürmer seinen Treffer. Danach passierte nicht mehr viel, es blieb beim souveränen 4:0-Sieg für den Tabellenzweiten, der mit solchen Leistungen ein gehöriges Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen könnte.

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