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Autofahrer in St. Ingbert müssen sich ab Anfang Mai auf eine monatelange Sperrung im Kreuzungsbereich Grubenweg und Dudweilerstraße einstellen. Die Creos Deutschland GmbH verlegt dort im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung ihres Gashochdrucknetzes neue Leitungen – die Arbeiten sollen voraussichtlich bis August 2026 andauern.

Konkret betrifft die Sperrung die Kreuzung Schlachthofstraße, Grubenweg, Kohlenstraße und Dudweilerstraße. Die Dudweilerstraße ist in diesem Abschnitt nicht passierbar. Wer aus Richtung Scheidt kommt, kann allerdings noch bis zum Kastanienweg zufahren. Umleitungen sind bereits ausgeschildert. Die Stadt St. Ingbert und der Netzbetreiber stehen nach eigenen Angaben in engem Austausch über den Fortgang der Tiefbau- und Verlegearbeiten.

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Die Baumaßnahme ist Teil eines deutlich größeren Vorhabens. Unter dem Titel „Zielnetz 2030″ baut die Creos Deutschland GmbH ihr historisch gewachsenes Gasnetz im Saarland und in Teilen von Rheinland-Pfalz systematisch um. Das Ziel: ein effizienteres und moderneres Netz, das eine sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Gasversorgung gewährleisten soll. Dafür sind über die kommenden Jahre hinweg kontinuierliche Baumaßnahmen im gesamten Netzgebiet nötig – St. Ingbert ist dabei nur einer von vielen Standorten.

Ein zentraler Aspekt der Modernisierung betrifft die Zukunftsfähigkeit der neuen Leitungen. Sie werden so konzipiert, dass sie grundsätzlich auch klimaneutrale Gase transportieren können. Dazu zählen etwa wasserstoffhaltige Gase, Biomethan und synthetisches Methan. Die Infrastruktur soll damit nicht nur den heutigen Bedarf decken, sondern auch auf die sich wandelnde Energieversorgung vorbereitet sein.

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Die Creos Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Homburg und betreibt ein rund 1.600 Kilometer langes Gashochdrucknetz sowie ein etwa 450 Kilometer langes Hoch- und Mittelspannungsnetz. Damit versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als zwei Millionen Menschen in 340 Städten und Gemeinden. Rund 180 Beschäftigte arbeiten für den Netzbetreiber, der als Tochter der Encevo Deutschland GmbH zum luxemburgischen Encevo-Konzern gehört.

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Wer den Verlauf der Baustelle in St. Ingbert verfolgen möchte, kann sich auf der Internetseite des Unternehmens unter der Rubrik Bauvorhaben informieren. Angesichts der Dauer von mehreren Monaten dürfte es sich lohnen, die eigene Route frühzeitig anzupassen – insbesondere für Pendler, die den Kreuzungsbereich täglich passieren.

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1 Kommentar

  1. Hat die stadt st. Ingbert noch nicht baustellen genug. Es reicht jetzt. Die sollen im urwald buddeln, da stören sie keinen.
    Noch mehr benzinverschwendung. Na toll. Noch mehr umweg fahren zur arbeit. Prost mahlzeit.

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