Bild: Bill Titze.
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Vier Jahre ist es nun schon her, dass die beliebte Bäckerei Schäfer in der Unteren Allee den Flammen zum Opfer fiel. Nun tut sich auf dem Grundstück sichtbar etwas, das Fundament für das geplante „Vorstadt Quartier“ ist gelegt. Das wurde nun beim sogenannten Bodenplattenfest gefeiert. Derweil steht auch fest, was mit den zwei Gewerbeeinheiten passiert, die in dem viergeschossigen Neubau unterkommen.

In jedem Ende liegt ein neuer Anfang – dieser Spruch kommt wohl dem ein oder anderen in den Sinn, der derzeit durch die Untere Allee läuft. Denn wo früher die allseits geschätzte Bäckerei Schäfer die Bürger mit frischen Backwaren versorgte, da entsteht nun sichtlich etwas Neues; Kran und Bauzaun sind deutliche Zeichen dafür. An das Gebäude der früheren Bäckerei erinnert hier jedenfalls nichts mehr. Der Brand im Oktober 2018 hatte den schönen Bau komplett zerstört und die Ruinen, die lange Zeit den Ort dominierten, sind nun ebenfalls verschwunden.

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Stattdessen symbolisiert ein frisch gelegtes Fundament den Beginn von etwas Neuem. Nämlich einem viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus, das vom Architekturbüro Prof. Rollmann + Partner geplant wurde. Insgesamt 17 Wohnungen sollen hier entstehen, rund die Hälfte davon ist bereits an den Mann gebracht. Insgesamt 18 Stellplätze werden in einer Tiefgarage zur Verfügung stehen. Für die Allgemeinheit vermutlich noch interessanter: Auch zwei neue Gewerbeeinheiten werden im Erdgeschoss einziehen.

Bild: Bill Titze.

Und tatsächlich werden auch im neuen Gebäude wieder Brot und Kuchen verkauft, denn wie früher wird an der Ecke Untere Allee/Kirrberger Straße eine Bäckerei ihre Heimat finden. Darüber hinaus soll in der Homburger Vorstadt ein sogenannter Shared Office Space entstehen mit Arbeitsplätzen und Internetanschluss. „Das soll ein Angebot sein für Firmen, die auch mal kurzfristig einen Arbeitsbereich benötigen“, erklärt Investor Mirko Rollmann. Eine Sache, die es so in Homburg noch nicht gibt.

So soll es bald in der Unteren Allee Ecke Kirrberger Straße aussehen. – Foto: Architekturbüro Prof. Rollmann + Partner

Und auch energetisch möchte man sich modern aufstellen. So wird das Gebäude nach KfW-Standard 55 gebaut, also als Immobilie mit besonders geringem Energieverbrauch. Dazu kommen Photovoltaikanlage und Wärmepumpe. Ein Fahrstuhl im Inneren macht das Gebäude barrierefrei. Das alles ist natürlich noch nicht zu sehen, schließlich wird die Fertigstellung des „Vorstadt Quartiers“ erst für Mitte bis Ende 2023 anvisiert. Ein erster Schritt ist aber mit der Verlegung der Bodenplatte getan, was von vielen anwesenden Besuchern beim eigens organisierten Bodenplattenfest gefeiert wurde.

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Seit mehreren Monaten laufen die Bauarbeiten zum Vorstadt Quartier. So sah es im Mai 2022 vor Ort aus.
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