Mit Fortschreiten der COVID-19-Pandemie werden auch Möglichkeiten zur Behandlung, Begleitung und Beobachtung weiterentwickelt. Neueste Entwicklungen betreffen sogenannte Corona-Apps oder COVID-19-Tracing-Apps. 

Diese Apps sollen unter anderem gezielt Symptome erfassen, um individuell Auskunft über infizierte Personen in der Nähe sowie passende Handlungsempfehlungen geben zu können. Doch wie ist die Einstellung und Bereitschaft der Bevölkerung gegenüber der Nutzung solcher Apps? Dieser Frage geht aktuell Jun.-Prof. Samuel Tomczyk vom Lehrstuhl Gesundheit und Prävention am Institut für Psychologie der Universität Greifswald in einer Bevölkerungsbefragung nach.

Bislang ist nur wenig über die aktuelle Einstellung und Bereitschaft der Bevölkerung gegenüber der Nutzung solcher Apps bekannt. Unklar ist auch, welche Bedenken etwa hinsichtlich des Datenschutzes oder der Datensicherheit bestehen. Vor diesem Hintergrund soll die Befragung COVID-19-Tracing Apps (COVA) vom Lehrstuhl Gesundheit und Prävention wichtige Informationen liefern. 

Mittlerweile liegen einige Expertisen zu Tracing-Apps vor. Diese geben mitunter komplexe und durchaus unterschiedliche Empfehlungen für die technische Umsetzung und die Markteinführung an – weitgehende Einigkeit besteht allerdings bezüglich des potentiellen Nutzens bei einer flächendeckenden Umsetzung.

Die Arbeitsgruppe Prävention im Bevölkerungsschutz am Lehrstuhl Gesundheit und Prävention forscht unter anderem zu Chancen und Risiken digitaler Anwendungen in Krisen- und Katastrophensituationen und in diversen Bevölkerungsgruppen. Die Befragung ist anonym und dauert etwa 20-30 Minuten. Unter allen Teilnehmenden werden 50 Gutscheine im Wert von 15 Euro verlost. Alle Teilnehmenden können darüber hinaus einen Kurzbericht der Befragungsergebnisse erhalten. 

Zur Befragung COVA www.soscisurvey.de/cova

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