Politik soll dort stattfinden, wo auch das Leben pulsiert: an Plätzen, an denen man sich ohnehin trifft, ins Gespräch kommt und gemeinsam überlegt, was im eigenen Ort besser laufen könnte. Mit genau diesem Anspruch bringt der CDU Stadtverband St. Wendel seine Gesprächsreihe AnsprechBar nun in den nächsten Ortsteil. Nach dem Auftakt in Oberlinxweiler ist Winterbach an der Reihe.
Die zweite Station des Formats findet am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, um 18 Uhr am Nepomukbrunnen statt. Unter dem Leitgedanken „Vorbeikommen. Austauschen. Mitgestalten.“ wollen die Christdemokraten dort ohne große Inszenierung mit den Menschen vor Ort sprechen und das tun, was im politischen Alltag oft zu kurz kommt: zuhören.
Damit der Rahmen einlädt statt abschreckt, setzen die Verantwortlichen bewusst auf eine entspannte Kulisse. Kühle Getränke, Gegrilltes und ein offener Stehtisch ersetzen das klassische Podium. Wer ein konkretes Anliegen mitbringt, ist ebenso willkommen wie jene, die sich nur einmal anhören möchten, woran in der Kreisstadt aktuell gearbeitet wird.
Als Gesprächspartner stehen Mandats- und Funktionsträger der CDU St. Wendel bereit. Themen geben die Bürgerinnen und Bürger selbst vor, von baulichen Fragen im Ortsteil über Ideen für das Vereinsleben bis hin zu Diskussionen über die Stadtentwicklung im Ganzen. Das Format lebt davon, dass Politik nicht als Einbahnstraße verstanden wird, sondern Impulse aus der Nachbarschaft aufnimmt.
Für den Stadtverbandsvorsitzenden Alexander Zeyer ist dieser direkte Draht ein zentrales Anliegen. „Uns ist wichtig, nicht nur über die Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen“, erklärt er. „Die AnsprechBar bringt Politik direkt dorthin, wo das Leben stattfindet und genau das macht den Austausch so wertvoll.“ Der Tenor: weniger Distanz, mehr Nähe, mehr Verbindlichkeit.
Die Tour soll in den kommenden Monaten weitere Ortsteile ansteuern. In Winterbach sind alle Interessierten eingeladen, am 10. Juni am Nepomukbrunnen vorbeizuschauen und das Gespräch zu suchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, gefragt ist allein die Bereitschaft, sich einzubringen.




















