Die Region Grand Est wird wie das Saarland und alle Partner im Rahmen der Großregion und der Oberrheinregion von den gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid-Pandemie hart getroffen. Auf Initiative des Präsidenten, Jean Rottner, und der Präfektin, Josiane Chevalier, sind alle gesellschaftlichen Kräfte der Region Grand Est dazu aufgerufen, sich an einem weitreichenden gemeinsamen Vorgehen zur Erstellung eines Konjunkturplans, eines „Business Act POST-COVID“, zu beteiligen.

„Dieser von uns vorgeschlagene Konjunkturplan ist eine nie dagewesene gemeinsame Aktion, die alle gesellschaftlichen Kräfte unserer Region einbindet. Um der Situation, die uns mit aller Härte trifft zu begegnen, müssen wir natürlich solidarisch sein, aber auch proaktiv und mutig. Weil unsere Unternehmen uns brauchen und, weil wir sie brauchen, starten wir diesen Business Act, um die Wirtschaft in der Region Grand Est ab sofort zu überdenken und neu zu starten“, erklärt Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est.

Josiane Chevalier, die Präfektin der Region, unterstreicht ihrerseits: „Der wirtschaftliche Aufschwung ist lebenswichtig für unsere Unternehmen und unsere Region. Er hat bereits begonnen, muss aber mit einer Strategie, die den von uns aus der Krise gezogenen Lehren Rechnung trägt, die mit den Bedürfnissen der wirtschaftlichen Akteure im Einklang ist, mit den Herausforderungen des Paktes für Produktivität und für jede Branche und jedes der Gebiete der Region entwickelt wurde, einhergehen. Der Staat wird seinen Teil dazu beitragen.“

Unter den 22 thematischen Arbeitsgruppen, die sich alle aus ehrenamtlichen Experten und engagierten Bürgern zusammensetzen, ist es die Arbeitsgruppe „Neue europäische und grenzüberschreitende Verbindungen“, die mit der Bearbeitung der grenzüberschreitenden und europäischen Thematik betraut ist.

Es ist ein starkes Zeichen für eine stärkere europäische Integration auf Ebene der Region Grand Est, dass das Saarland und die Partner aus der Grenzregion in diese Maßnahme eingebunden wurden, indem der Staatssekretär für Justiz und Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten, Roland Theis, zusammen mit Jean-Luc Bohl, dem ersten Vizepräsidenten der Region Grand Est und dem Unterpräfekten von Thionville, Thierry Hegay, zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe ernannt wurde.

Im Rahmen dieses Projekts behandeln 40 Experten 6 Kooperationsthemen: Hochschulwesen, Wirtschaft und Mobilität, Gesundheit und Krankenhaussektor, Forschung und Innovation, Wiederansiedlung von Industrien, Nähetourismus. Ziel ist die Präsentation konkreter Empfehlungen Anfang Juni. Hierzu wurden bereits zwei Videokonferenzen organisiert und zwei weitere sind bis zum 29. Mai vorgesehen. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement. Da es sich um ein partizipatives Verfahren handelt, sind schriftliche Beiträge an die Adresse contribution@grandest-ba.fr sehr willkommen.

„Es ist ein großer Vertrauensbeweis für das Saarland, durch den Vorsitz im Rahmen dieses Projektes der europäischen Zusammenarbeit auf Ebene unserer Grenzregion auf Einladung des französischen Staats und der Region Grand Est mitarbeiten zu dürfen. Wir stehen entschlossen an der Seite unserer französischen Freunde, um die Dynamik der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu verstärken“, erklärt Roland Theis, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe.

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