Arbeitskammer des Saarlandes Quelle: www.arbeitskammer.de

Die Zahl der Beratungen bei der Arbeitskammer ist im Jahr 2020 auf rund 51.500 gegenüber 2019 (44.000) gestiegen. „Die Zahlen zeigen, dass im schwierigen Jahr 2020 auch Corona bedingt viele arbeits- und sozialrechtliche Probleme aufgeworfen wurden, bei denen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Rat und Tat zu Seite standen“, betont Beatrice Zeiger, Geschäftsführerin der Arbeitskammer des Saarlandes. Stark nachgefragt waren unter anderem Themen wie Rechte und Pflichten im Homeoffice und Kinderkrankengeld.

Aber auch die steuerrechtlichen Beratungen haben sehr stark zugenommen. „Grund waren viele ähnlich gelagerte Fälle in Zeiten von Corona wie etwa Mitarbeiterabbau, Altersteilzeitabfindungen, vorgezogene Renten und Steuer im Homeoffice, so dass die einzelnen Beratungen schneller abgeschlossen werden konnten“, erläutert Zeiger.

Die Juristen in der Arbeitsrechtsberatung waren zu 29 % mit Fällen beschäftigt, in denen es um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ging. Weitere Schwerpunkte waren die Themen Arbeitszeugnis, Vergütung, Arbeitszeit, Mutterschutz und Elterngeld sowie Urlaub und Freistellung. Mehr Informationen zum Beratungsangebot, Kontaktdaten und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) gibt es auf der Internetseite der Arbeitskammer unter www.arbeitskammer.de/beratung.

Vorheriger ArtikelOskar Lafontaine: Corona verlangt grenzüberschreitende Abstimmung
Nächster ArtikelSaarland übernimmt bei Kinder-Traumaambulanz Kosten für acht probatorische Sitzungen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.