Zweimal waren die Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Homburg-Mitte am vergangenen Montag, 29. Juni 2020, gefordert. Zunächst galt es nachmittags in Schwarzenbach mehrere kleine Bäume von einem Fahrradweg zu entfernen, abends dann brannte eine große Restmülltonne in der Nähe der Polizeiinspektion Homburg, die mit einem Strahlrohr abgelöscht werden konnte.

Ein größeres Aufgebot rückte am Dienstagvormittag zum Universitätsklinikum Homburg aus, da in einer Klinik die Brandmeldeanlage auslöste. Hier wurden die Löschbezirke Homburg-Mitte, Einöd, Kirrberg und die Werkfeuerwehr Bosch alarmiert, damit im Ernstfall eine schnelle Menschenrettung und Brandbekämpfung hätte erfolgen können. Glücklicherweise war ein Eingreifen nicht nötig, da die Anlage aufgrund eines mit Wasser vollgelaufenen Rauchmelders auslöste.

Am selben Abend gegen 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines piepsenden Rauchmelders in einer Privatwohnung gerufen. Die beteiligten Kräfte öffneten die Wohnungstür, ein Brand wurde allerdings nicht festgestellt.

Am Mittwoch, 1. Juli, war Dringlichkeit geboten, das Alarmstichwort lautete: Zimmerbrand mit Menschenrettung in Erbach. Die Feuerwehren Homburg-Mitte und Jägersburg eilten zur Einsatzstelle und waren erleichtert, dass lediglich angebranntes Essen zu dem Einsatz führte. Nach Belüftungsmaßnahmen konnte der Einsatz zügig beendet werden.

Nicht ganz so aufregend ging es am Donnerstagmorgen weiter: Ein Anwohner meldete einen eingeschlossenen Vogel in einem Fallrohr einer Regenrinne. Die Kräfte, die im Tagesdienst die Feuerwache besetzen, konnten den Einsatz ohne eine Alarmierung weiterer Kameradinnen und Kameraden übernehmen. Schnell konnte das Fallrohr geöffnet werden; zum Erstaunen der Einsatzkräfte und des Anwohners befand sich allerdings gar kein Tier darin.

Auch das Wochenende macht vor Einsätzen nicht halt. So mussten die Angehörigen des Löschbezirks Homburg-Mitte jeweils einmal am vergangenen Samstag und am Sonntag den Rettungsdienst unterstützen und erkrankte oder verletzte Personen mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen retten, da ein Transport über das Treppenhaus nicht möglich bzw. medizinisch sinnvoll war.

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