Mehr als 1.500 Menschen strömten am vergangenen Samstag in die Innenstadt von St. Ingbert – und machten den 27. „Tag der Gören und Lausbuben“ zu einem der besucherstärksten Familienfeste der jüngeren Vergangenheit. Ob Kleinkind oder Erwachsener: Für die Stimmung sorgten sie alle gemeinsam.
Das Herzstück der Veranstaltung bildeten 15 Stände, an denen die jungen Gäste spielen, basteln, tüfteln und toben konnten. Der Andrang war so groß, dass sich an manchen Stationen lange Warteschlangen bildeten. Doch statt Ungeduld herrschte Vorfreude – die Kinder harrten geduldig aus, um jede einzelne Mitmachaktion auszuprobieren.
Besonders gut kam das Bühnenprogramm an. Die Kitas Rentrisch am Stiefel und am Spellenstein brachten mit ihren Schützlingen verschiedene Tänze auf die Bühne. Beim Mitmachkonzert von „Alex macht Musik“ wurde dann gemeinsam gesungen, getanzt und gefeiert – die Grenze zwischen Publikum und Programm verschwamm hier vollständig.

Für einen zusätzlichen Anreiz sorgte eine clevere Idee: Auf Lauf- und Stempelkarten sammelten die Kinder an den Stationen fleißig Stempel. Wer die Karte vollständig füllte, durfte sie gegen einen Eis-Gutschein eintauschen – ein süßer Lohn für einen langen, erlebnisreichen Tag.
Auch bei den teilnehmenden Vereinen und Einrichtungen fiel die Bilanz durchweg positiv aus. Viele Standbetreiberinnen und Standbetreiber äußerten trotz des vollen Programms bereits den Wunsch, im kommenden Jahr erneut dabei zu sein. Ihr Engagement trug maßgeblich zum Gelingen bei.

Beim TV St. Ingbert 1881 durften die Kleinsten ihr Geschick beim Dartspielen unter Beweis stellen, an anderer Stelle wurde mit Hingabe gemalt. Für nasse Höhepunkte sorgte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert: Unter dem Motto „Wasser marsch!“ konnten sich die Kinder bei der Mitmachaktion so richtig austoben. Der Tag zeigte einmal mehr, wie sehr Familien in St. Ingbert ein solches Angebot in der Innenstadt zu schätzen wissen.
















