Zwischen Marktständen, Kaffeeduft und Honigwaben endete am Donnerstag die diesjährige Sommertour von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Ihr Fazit fiel klar aus: „In unserem Saarland stecken viel Kraft, Ideen und Engagement.“ Ob in Unternehmen, Vereinen oder sozialen Einrichtungen – überall begegneten ihr Menschen, die den Herausforderungen der Gegenwart mit Tatkraft und Zuversicht entgegentreten. Dieses Miteinander, so Rehlinger, sei eine der großen Stärken des Landes.
Den Auftakt des letzten Tourtages machte ein Besuch auf dem Wochenmarkt in Homburg. Auf dem historischen Marktplatz suchte die Ministerpräsidentin bewusst den direkten Austausch – mit Händlerinnen und Händlern ebenso wie mit den Besucherinnen und Besuchern. Solche Marktgespräche sind fester Bestandteil ihres Tourformats und sollen Politik dorthin bringen, wo der Alltag der Menschen stattfindet.

Eine weitere Station führte Rehlinger in das Café Genusswerkstatt für Inklusion und Kunsthandwerk mitten in der Homburger Innenstadt. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite, es gibt selbst zubereitete Speisen, dazu Kunsthandwerk, Lesungen und Workshops. Im Gespräch mit Geschäftsführung und Belegschaft würdigte die Ministerpräsidentin das Konzept als gelebtes Beispiel für eine solidarische Gesellschaft. „Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben sind zentrale Bausteine“, betonte sie. Sinnstiftende Arbeit stärke das Selbstvertrauen und eröffne neue Perspektiven.
Gleich um die Ecke wartete das Atelier der AWO Homburg, ein Projekt, das Mädchen und jungen Frauen bei der Berufsorientierung zur Seite steht. Die Teilnehmerinnen bekommen Einblicke in verschiedene Berufsfelder, lernen den Umgang mit digitalen Medien und tauschen sich untereinander aus. Rehlinger lobte die Einrichtung als „eine wichtige Anlaufstelle, die junge Frauen dabei unterstützt, selbstbewusst ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen.“
Einen Ortswechsel gab es am Nachmittag: In Lebach besuchte die Ministerpräsidentin das Bundesjugendlager der Malteser. Unter dem Motto „Zauberakademie La Motte“ waren junge Malteserinnen und Malteser aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengekommen. Rehlinger nahm sich Zeit, um mit den Kindern und Jugendlichen über ihre Erlebnisse und Eindrücke zu sprechen.
Den Schlusspunkt setzte ein Abstecher zum Bienenzuchtverein Düppenweiler. Dort ließ sich die Ministerpräsidentin von den Mitgliedern in die Feinheiten des Imkerhandwerks einführen und sprach über die Rolle der Bienen für Artenvielfalt und den Schutz der heimischen Natur. Eine Honigverkostung durfte am Ende dieses vielfältigen Tages natürlich nicht fehlen.





















