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An den Zapfsäulen bleibt die große Bewegung aus: Wer in diesen Tagen tankt, zahlt in etwa so viel wie in der Vorwoche. Die Preise für Benzin und Diesel haben sich nur minimal verschoben – spürbare Entlastung oder deutliche Verteuerung bleiben vorerst aus.

Nach der aktuellen Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1,758 Euro. Damit liegt der Preis um 0,4 Cent höher als vor einer Woche. Diesel ist dagegen leicht günstiger geworden: Im Schnitt werden aktuell 1,711 Euro je Liter fällig, das sind 0,5 Cent weniger als in der Vorwoche. Insgesamt bewegen sich die Kraftstoffpreise damit weiterhin auf einem ähnlichen Niveau wie zuletzt.

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Parallel dazu ist der Rohölpreis leicht zurückgegangen. Für ein Barrel der Sorte Brent werden derzeit gut 67 US-Dollar fällig, rund 2 US-Dollar weniger als noch vor einer Woche. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar hingegen etwas an Wert verloren und pendelte sich in den vergangenen Tagen zwischen 1,18 und 1,19 US-Dollar ein. Angesichts des gesunkenen Ölpreises wäre nach Einschätzung des ADAC auch bei Super E10 ein leichter Rückgang denkbar gewesen, dieser blieb jedoch aus.

Mit der aktuellen Entwicklung hat sich die Preisschere zwischen Benzin und Diesel erneut etwas vergrößert. Der Unterschied zwischen beiden Sorten liegt nun bei 4,7 Cent pro Liter. Aus Sicht des ADAC ist das weiterhin deutlich weniger, als es die steuerliche Belastung vermuten ließe. Auf einen Liter Diesel entfallen rund 20 Cent weniger Steuern als auf einen Liter Benzin, trotzdem bleibt der Abstand an der Zapfsäule vergleichsweise gering.

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Beim Blick auf den Tagesverlauf zeigt sich nach wie vor ein klares Muster. Der ADAC rät dazu, möglichst in den Abendstunden zu tanken. Dann liegen die Preise im Schnitt rund 13 Cent je Liter unter dem Niveau der Morgenstunden – und das an jedem Wochentag, unabhängig von der jeweiligen Kraftstoffsorte oder dem generellen Preisniveau. Wer seine Tankstopps zeitlich flexibel planen kann, hat damit weiterhin gute Chancen, die Kosten spürbar zu senken.

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Unterstützung bei der Suche nach günstigen Angeboten liefert die Spritpreis-App „ADAC Drive“. Über die Anwendung lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt sowie eine Übersicht über die jeweils aktuellen Preise stellt der ADAC zudem online unter www.adac.de/tanken bereit.

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