Saarbrücken (ots) – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Saarbrücken hat gestern eine Baustelle in Pirmasens kontrolliert.
Dabei trafen die Beamten vier etwa 30 Jahre alte Männer mit albanischer sowie kosovarischer Staatsangehörigkeit an, die auf der Baustelle arbeiteten, ohne über die erforderlichen aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Genehmigungen zu verfügen. Gegen alle vier Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert und übernimmt die weitere ausländerrechtliche Bearbeitung der Fälle. Die Ermittlungen gegen den verantwortlichen Arbeitgeber dauern an.
„Diese Kontrolle steht beispielhaft für die intensive und erfolgreiche Arbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr 2025“, erklärte Anja Ball, Leiterin des Hauptzollamts Saarbrücken. „Wir waren im gesamten Jahr sehr stark präsent und konnten durch gezielte Prüfungen zahlreiche Verstöße aufdecken. Auch im Jahr 2026 werden wir diese konsequente Linie fortsetzen und weiterhin sichtbar und entschlossen gegen illegale Beschäftigung vorgehen.“ Nach Angaben des Hauptzollamts Saarbrücken ist illegale Beschäftigung kein Kavaliersdelikt. Wer gegen geltendes Arbeits- und Aufenthaltsrecht verstößt, muss weiterhin mit konsequenten Maßnahmen und empfindlichen rechtlichen Folgen rechnen.
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