Die erfolgreiche Vortragsreihe der Freunde des Abenteuermuseums in Kooperation mit dem Kulturprogramm im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel startet nach der Sommerpause mit einem außergewöhnlichen Thema. Beatrice Sonntag entführt ihre Zuschauer am 15. September nach Burkina Faso in Westafrika.
Es ist keines der Reiseziele, die bei Pauschaltouristen bekannt sind. Sogar kulturelle Rundreisen stehen nur bei wenigen Anbietern auf dem Programm. Westafrika hat in den letzten Jahren viel schlechte Presse bekommen, unter anderem wegen des Krieges in Mali und wegen der Ebola-Epidemie in Guinea, Sierra Leone und Liberia. Aber gerade deshalb lohnt es sich, einen Blick auf Burkina Faso zu werfen, ein für afrikanische Verhältnisse kleines Land, das es Besuchern ermöglicht, das ursprüngliche Westafrika zu erleben.

Burkina Faso nennt sich selbst „das Land der aufrechten Menschen“ und es scheint so, als ob die Bürger dieser ehemaligen französischen Kolonie diesem Ruf gerecht werden wollen. Als Tourist wird man mit offenen Armen und hin und wieder etwas Verwunderung empfangen. Es gibt eine abwechslungsreiche Natur und die aufrechten Menschen, die zu etwa 60 verschiedenen Volksstämmen gehören, machen das Land zu einem bezaubernden Reiseziel, in dem man das wahre Afrika hautnah erleben kann.
Beatrice Sonntag hat sich auf die Reise begeben und hat die Hauptstadt mit dem wohlklingenden Namen Ouagadougou, das einzige UNESCO Welterbe des Landes in Loropeni, die sagenumwobene Stadt Bobo Dioulasso mit ihrer architektonisch auffälligen Moschee, die Wildtierreserve Nazinga, die Felsen der Domes de Fabedougou und zahlreiche kleine Ortschaften der unterschiedlichen Ethnien besucht. Dabei traf sie auf Fetischpriester, auf scheue Elefanten, auf Menschen mit Ziernarben im Gesicht und auf einen waschechten König, dem sie bei einer offiziellen Audienz Fragen stellen durfte. Wer sich auf das Abenteuer Burkina Faso einlässt, der kann also wirklich etwas erleben!




















