Foto: Thorsten Wolf
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Was, bitteschön, war das für ein Wochenende in Kirkel-Neuhäusel? Die Feierlichkeiten zu 950 Jahren haben gerockt – und das am Samstagabend in der Burghalle in Kirkel buchstäblich.

Da lockte die Festveranstaltung Gäste in einer Zahl von jenseits der 600 in den fein ausgestalteten Saal. Das Programm? Klar, am Anfang standen die Festreden. Ans Mikrofon gingen da natürlich Kirkel-Neuhäusels Ortsvorsteher Hans-Dieter Sambach, Kirkels Bürgermeister Dominik Hochlenert, der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher als Kreisbeigeordneter und damit Vertreter von Landrat Frank John sowie Karlsberg-Chef Christian Weber.

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Wer es nun unter den Gästen nicht so sehr mit vielen Worten und langen Reden hatte, der wurde im Anschluss an diesen Teil des Abends mit Freibier belohnt. Christian Weber – mit seiner ganzen Erfahrung als nationaler und internationaler Führungskopf der Brauereiweltbrauchte nur einen Schlag und das Bier lief vom Fass ins Glas und vor dort in die Kehlen der durstigen Festbesucher.

Foto: Thorsten Wolf
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Das war mal ein Start mit Format. Dem stand das, was in den Stunden danach noch folgen sollte, in nichts nach. Zuerst gehört die Bühne den nigelnagelneuen BurgStreetBoy mit Philip Keil, Alexander Georg, Stefan Hussong und Hans-Jörg Döhla. Die vier hatten sich eigens zum Jubiläum zusammengefunden und sorgten mit echtem, klassischem Kirkeler Liedgut für prächtige Stimmung im Saal. Das war der perfekte Anheizer für den großen Auftritt der Konsorten. Die präsentierten sich bestens aufgelegt und brachten den Saal immer wieder zum Tanzen!

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Foto: Thorsten Wolf

Wann die große Party zu Ende war? Der eine oder die andere dürfte wohl schon Morgengrauen geschnuppert haben. Aber genau so soll es sein.

Der Tag danach stand dann ganz im Zeichen des großen Festumzugs durch den Ort. Einige Hundert Teilnehmer aus vielen Vereinen und anderen Gruppierungen aus dem Ort hatten sich am Startpunkt in der Triftstraße versammelt. Von dort aus ging es durchs Dorf bis zur Burghalle und dort zur „After-Walk-Party“. Und auch dieser zweite Teil des Festwochenendes konnte sich prächtig sehen lassen. An den Straßen hatten sich viele Zuschauer „häuslich eingerichtet“ und feierten sowohl den Zug als auch einfach einen tollen Tag – ganz im Zeichen von 950 Jahren Kirkel.

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So mancher hatte im Vorfeld am Erfolg dieses Wochenende gezweifelt. Andere hatten immer wieder die Feier zu 900 Jahren Kirkel im Jahr 1975 als Vergleich bemüht. Zweifler und Bemüher wurden nun am vergangenen Wochenende eines Besseren belehrt.

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Ortsvorsteher Hans-Dieter Sambach, seine Stellvertreterin Kornelia Fey-Wentz, Milli-Wirtin Chris Kessler als Festmeisterin und Hans-Jörg Döhla als Umzugs-Chef haben zusammen mit ihren Unterstützern eine Jubilarfeier auf die Beine gestellt, die den Vergleich nicht scheuen muss, sondern die ein Spiegel des Heute war. Sie sorgten damit dafür, dass sich an den beiden Festtagen das Motto der Feierlichkeiten bewahrheitete: Kirkel – wo Geschichte zur Gegenwart wird.

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