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Ob auf E-Reader, Smartphone oder Tablet: 37 Prozent der Menschen in Deutschland lesen mitunter E-Books – 10 Prozent lesen überwiegend E-Books, 13 Prozent digitale und gedruckte Bücher zu gleichen Teilen und 14 Prozent lesen zwar E-Books, bevorzugen aber die Print-Version.

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Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Demnach nutzen vor allem unter 30-Jährige das digitale Bücherregal: In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen liest mehr als die Hälfte (56 Prozent) E-Books – 21 Prozent zu überwiegenden Teilen. Unter Senioren ab 65 Jahren sind die digitalen Bücher eher weniger verbreitet: Jede oder jeder siebte (14 Prozent) nutzt sie, der Großteil der über 65-Jährigen (61 Prozent) greift aber ausschließlich zu gedruckten Büchern. „Viele Bücher-Fans genießen die Vorteile von E-Books: Sie müssen keine schweren Bücher herumtragen und der neu entdeckte Bestseller steht binnen Sekunden zum Lesen bereit“, erklärt Dr. Sebastian Klöß, Bereichsleiter für Consumer Technology beim Bitkom. „Aber E-Books werden das gedruckte Buch nicht verdrängen.“ Egal ob Papier oder elektronisch: Insgesamt lesen 85 Prozent der Deutschen Bücher.

Wer E-Books liest, kauft sie für gewöhnlich auch. 77 Prozent der Leser von E-Books zahlen für den Kauf von digitalen Büchern. Fast drei von fünf Käufern (58 Prozent) geben zehn Euro oder mehr im Monat aus, 36 Prozent zahlen unter zehn Euro. E-Books zu leihen ist ebenfalls sehr verbreitet. Zwei Drittel der Leser (65 Prozent) nutzen diese Option. Etwa die Hälfte von ihnen (49 Prozent) zahlt dafür monatlich zwischen fünf bis unter zehn Euro. 29 Prozent geben weniger als fünf Euro aus und 16 Prozent zehn Euro oder mehr. Kostenlose E-Books lesen 13 Prozent aller Nutzer.

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Lesen Sie zumindest hin und wieder gedruckte Bücher oder E-Books?“ und „Wie viel Geld geben Sie im Monat für das Kaufen oder Leihen von E-Books aus bzw. lesen Sie kostenlose E-Books?“

 

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