Von Tromla - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25762731
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Im Frühjahr 2026 wird St. Ingbert wieder zur Bühne für junges Publikum: Unter dem Titel „Theaterspaß 2026“ startet eine neue Reihe mit Stücken für Kinder, Jugendliche und Familien. An mehreren Spielorten in der Stadt entsteht im ersten Halbjahr ein Programm, das vom fantasievollen Kindertheater über zeitgenössisches Jugendtheater bis hin zu poetischen Klassikern reicht.

Den Auftakt macht das Kindertheaterstück „Schloss Kingbert zu Blies“ der Theatergruppe „die Musenbolde“. Premiere ist am Donnerstag, 12. März 2026, um 16 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert, eine weitere Vorstellung folgt am Freitag, 13. März 2026, um 18 Uhr. Das Stück richtet sich an Kinder ab fünf Jahren und führt in eine Welt, in der vermeintliche Gruselgestalten und alltägliche Nörgeleien aufeinandertreffen.

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Im Zentrum der Geschichte steht der Möchtegern-Schriftsteller Jopebe. Nachdem sein Ausflug ins Detektivgenre wenig erfolgreich verlaufen ist, widmet er sich einem neuen Forschungsfeld: Vampiren. Ein rätselhafter Hinweis in einer alten Handschrift führt ihn zum Schloss Kingbert zu Blies. Dort stößt er jedoch nicht auf blutrünstige Wesen, sondern auf einen ewig nörgelnden König, dessen Alltag von Langeweile und Meckerei geprägt ist. Als sich plötzlich etwas Unheimliches im Gemäuer regt, folgt Jopebe einer geheimnisvollen Spur. Angekündigt ist ein humorvolles, spannendes Theaterabenteuer mit viel Fantasie und Wortwitz.

Am Freitag, 24. April 2026, steht um 19 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert ein Jugendtheaterabend auf dem Programm. Ebenfalls „die Musenbolde“ bringen dann „Doktormutter Faust“ auf die Bühne. Grundlage ist eine zeitgenössische Bearbeitung von Goethes „Faust“ der Autorin Fatma Aydemir. Die Titelfigur erscheint hier als Professorin in einer wissenschaftsfeindlichen Gegenwart, zugleich gefeiert und angefeindet. Die feministische Überschreibung des Klassikers thematisiert Macht, Populismus, Personenkult und gesellschaftlichen Konsens und wird als eindringlich, politisch und hochaktuell beschrieben. Gedacht ist der Abend für Faust-Liebhaber und Menschen ab 16 Jahren.

Für jüngere Kinder ab vier Jahren geht es am Sonntag, 26. April 2026, weiter. Um 15 Uhr zeigt das mobile Theater pohyb’s und konsorten im Kulturhaus Rentrisch das poetische Theaterstück „Frederick“ nach dem Bilderbuchklassiker von Leo Lionni. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Maus Frederick, die statt Vorräten Worte, Farben und Sonnenstrahlen sammelt. Mit körperbetontem Spiel, Musik sowie Slapstick- und Clownerie-Elementen soll ein sinnliches Theatererlebnis entstehen, das sich um Fantasie, Kreativität und die Kraft der Imagination dreht.

Den Abschluss der Kindertheaterreihe vor der Sommerpause bildet am Sonntag, 31. Mai 2026, um 15 Uhr das Clownstheaterstück „Dornröschen“, frei nach dem Grimmschen Märchen, ebenfalls im Kulturhaus Rentrisch. Zwei Clowns erzählen mit Gartengeräten, viel Humor und spielerischer Leichtigkeit die bekannte Geschichte neu. Angekündigt ist ein märchenhaftes Theatererlebnis für Kinder ab vier Jahren.

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Tickets für alle Veranstaltungen der Reihe „Theaterspaß 2026“ sind online unter www.st-ingbert.reservix.de/events telefonisch unter 0761 88849999 sowie an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich, unter anderem an der Infotheke im Rathausfoyer der Stadt St. Ingbert. Weitere Informationen gibt die Abteilung Kultur der Stadt St. Ingbert unter Tel. 06894 13-518, per Mail an kultur@st-ingbert.de oder über die städtische Webseite www.st-ingbert.de/kultur

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