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Zum zweiten Mal binnen weniger Tage brennt an der Kaiserlinde das Flutlicht: Am morgigen Freitagabend um 20:30 Uhr empfängt die SV Elversberg am 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga den 1. FSV Mainz 05 in der URSAPHARM-Arena. Für die Mannschaft von Vincent Wagner geht es nach dem bitteren Pokal-Aus am Dienstag vor allem um eines – eine überzeugende Antwort vor heimischem Publikum.

Dass die Elversberger dem Weiterkommen gegen den SV Darmstadt 98 näher waren, als es das Ergebnis vermuten lässt, belegt allein die Statistik. 26 zu sieben Torschüsse, dazu 18 Ecken: Die SVE erspielte sich reihenweise Gelegenheiten, nur die Belohnung blieb aus. Der Aufwand war da, der Ertrag fehlte.

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Wagner suchte anschließend keine Schuldigen, sondern benannte das eigentliche Problem offen. „Natürlich waren wir nach dem Pokalspiel enttäuscht, einen Vorwurf konnten wir den Jungs allerdings nicht machen“, sagte der Trainer. „Was die Laufleistung angeht, war es tatsächlich das laufstärkste Spiel, das wir bei einem Heimspiel jemals hingelegt haben. An der Präzision und der Boxbesetzung müssen wir allerdings arbeiten.“

Viel Zeit zum Grübeln bleibt ohnehin nicht, denn der nächste Brocken wartet bereits. Auch die Rheinhessen erwischten unter der Woche keinen guten Tag und verloren beim VfL Bochum mit 0:2. Die Qualität des Gegners schmälert das für Wagner keineswegs. „Es ist natürlich etwas unglücklich, dass wir erst in Leipzig gegen die beste Heim- und jetzt gegen die beste Auswärtsmannschaft der Liga spielen“, so der Coach. „Auf uns kommt eine wuchtige Mannschaft mit unheimlich viel Qualität zu.“

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Die Ausgangslage macht das Duell zusätzlich pikant, denn beide Klubs trennt in der Tabelle nichts. Nach sieben Spieltagen stehen sowohl die Elversberger als auch die Mainzer bei jeweils zehn Punkten. Ein echtes Aufeinandertreffen auf Augenhöhe also, bei dem Nuancen den Ausschlag geben dürften.

Genau hier liegt für die SVE der wunde Punkt. Schon beim 0:4 gegen RB Leipzig hatte die Elf eine starke erste Halbzeit gezeigt, sich wegen mangelnder Konsequenz vor dem Tor aber nicht belohnt. Das soll sich gegen Mainz ändern. Die Aufgabe lautet, spielerische Ansätze und herausgespielte Chancen endlich in Zählbares zu verwandeln.

Wie seine Startelf am Freitag aussehen wird, ließ Wagner noch offen. Mit Blick auf den Kader gab er sich jedoch gelassen. „Uns steht ein ähnliches Personal wie gegen Darmstadt bereit. Dank der kleinen Rotation am Dienstag werden wir morgen wieder etwas Frische auf dem Platz haben“, erklärte er. „Ich habe großes Vertrauen in jeden Spieler, der bei uns im Kader steht.“

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