In St. Wendel entsteht eine der modernsten Sportstätten der Region. Mit einem Fördervolumen von insgesamt 16,44 Millionen Euro unterstützt das saarländische Innenministerium den Neubau einer Dreifeldsporthalle im städtischen Sportzentrum. Beim Spatenstich vor Ort überreichte Innenminister Reinhold Jost einen ersten Teilbetrag von einer Million Euro.
Die Finanzierung des Großprojekts steht auf mehreren Säulen. Sechs Millionen Euro fließen über Bedarfszuweisungen, verteilt auf mehrere Haushaltsjahre und beginnend im laufenden Jahr 2026 mit der nun übergebenen ersten Million. Hinzu kommen rund 10,45 Millionen Euro an Bundesmitteln aus dem sogenannten Aufbruch-Programm. Die Gesamtkosten des Vorhabens beziffert die Stadt nach aktueller Planung auf etwa 21 Millionen Euro netto.
Für Jost geht es bei dem Bauprojekt um mehr als nur Mauern und ein Spielfeld. „Mit unserem Aufbruch-Programm wollen wir das Saarland voranbringen, indem wir vielfältige Projekte zum Ausbau und zur Erweiterung der Infrastruktur unterstützen“, erklärte der Minister. Die Halle stehe beispielhaft dafür. „Hier entsteht Raum für den Schulsport, für ein lebendiges Vereinsleben und für junge Talente.“ Die Mittel flössen deshalb nicht allein in eine moderne Halle, sondern ebenso in Gemeinschaft, Gesundheit und die Zukunft der Region.

Auch die Stadt begrüßt den Zuschuss ausdrücklich. Bürgermeister Peter Klär betonte, mit dem Neubau schaffe man moderne Bedingungen für Schul- und Vereinssport und stärke zugleich den Breiten- und Freizeitsport. „Wir stärken den Sportstandort St. Wendel nachhaltig“, sagte Klär und dankte Jost sowie dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport für die finanzielle Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung leiste.
Die geplante Halle ist auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Das Spielfeld misst 27 mal 45 Meter und lässt sich durch zwei mobile Trennvorhänge in drei voneinander unabhängige Bereiche gliedern. Die umlaufende Zuschauertribüne fasst rund 728 Personen. Bei größeren Wettkämpfen erhöhen zusätzliche Teleskoptribünen die Kapazität auf etwa 1.200 Plätze, der Umgang im Foyer bietet weitere rund 240 Stehplätze.

Zum Raumprogramm gehören außerdem ein Multifunktionsraum mit Ausgabetheke, ein Aufzug sowie die notwendigen Funktions- und Nebenräume. Ein Vorplatz und Stellplätze ergänzen den Bau. Damit soll die Halle sowohl regionalen und überregionalen Wettkämpfen als auch dem bedarfsgerechten Schulsport dienen und die bestehenden Einrichtungen im Sportzentrum ergänzen.
Der Standort im Sportzentrum St. Wendel eröffnet nach Angaben der Stadt zusätzliche Möglichkeiten für die Nachwuchsförderung. „Schülerinnen und Schüler, Vereine und Nachwuchstalente brauchen moderne und bedarfsgerechte Trainings- und Wettkampfbedingungen“, so Jost. Mit dem ersten Förderbetrag bringe man die bereits zugesagte Unterstützung auf den Weg und schaffe gemeinsam mit der Stadt die Grundlage für eine Sportstätte, von der viele Menschen profitieren würden. Fertiggestellt werden soll die Halle voraussichtlich im Jahr 2028.





















