Foto: Florian Jung

Wie schicke ich eine Nachricht? Wie gelingt ein Foto? Und wie erreiche ich meine Verwandten in Mexiko per Videoanruf? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt eines Smartphone-Kurses, den die Stadt St. Ingbert im Fidelishaus angeboten hat. Das Ziel: älteren Menschen den Umgang mit dem eigenen Gerät zu erleichtern und sie fit für den digitalen Alltag zu machen.

In einer kleinen Gruppe lernten die Seniorinnen und Senioren ganz praktisch, was ihr Telefon alles kann. Der Kurs orientiert sich dabei nicht an einem starren Lehrplan, sondern an den konkreten Anliegen der Teilnehmenden. Schritt für Schritt wird gemeinsam ausprobiert, nachgefragt und wiederholt, bis die Handgriffe sitzen.

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Im Vordergrund steht weniger die Technik selbst als das Gefühl, mit ihr umgehen zu können. Berührungsängste sollen abgebaut, Sicherheit gewonnen werden. Denn oft reicht schon ein ruhiger Blick über die Schulter, um aus Unsicherheit Vertrauen werden zu lassen. Auch die Frage, welche Apps im Alltag tatsächlich weiterhelfen, kam dabei nicht zu kurz.

Ein fester Bestandteil des Kurses ist die Stadtapp INGO. Über sie lassen sich Nachrichten, Termine und wichtige Informationen aus St. Ingbert gebündelt abrufen. Gerade für ältere Menschen soll die Anwendung den Zugang zu den digitalen Angeboten der Stadt vereinfachen, damit sie stets wissen, was in ihrer Heimat gerade passiert.

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Organisiert wird das Angebot von der VHS-Nebenstelle Hassel/Rohrbach gemeinsam mit der Stabsstelle Kommunikation und Vereine der Stadtverwaltung. Die Schulung im Fidelishaus übernahm VHS-Dozent Ulrich Struth. Der Kurs ist Teil der städtischen Bemühungen um digitale Teilhabe für alle Generationen.

„Wir wollen, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen können – unabhängig vom Alter“, betont Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Gerade bei Smartphones hilft es oft schon, wenn jemand in Ruhe zeigt, wie etwas funktioniert. Die Kurse vermitteln deshalb nicht nur Wissen, sondern vor allem Sicherheit und Vertrauen im Umgang mit der Technik.“

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