Symbolbild

Seit Mitte April werden Tafeln und andere Einrichtungen für Bedürftige im Saarland mit kostenlosem Obst und Gemüse beliefert, das normalerweise Kindergarten- und Schulkindern zugute kommt. Solange Kitas und Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, sollen Menschen in schwierigen sozialen Lagen vom EU-Schulobstprogramm profitieren.   

Weitere Schulobstlieferungen gehen derzeit als kleines Dankeschön an das Personal in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen. „Es war klar, dass diese von der EU abgesegnete Umverteilung nur für einen begrenzten Zeitraum möglich ist. Wir haben nun entschieden, dass wir unsere Lieferungen an Tafeln und auch an gesundheitliche Einrichtungen in jedem Fall bis zum Ende des aktuellen Schuljahres fortführen werden.“ Das teilte der Minister für Umwelt- und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, allen Empfängern des Schulprogramms jetzt mit. „In Krisenzeiten wie diesen wird noch deutlicher, wie wichtig Ihre Arbeit für unsere Gesellschaft ist. Sie setzen sich tagtäglich für andere ein, unterstützen sie und machen ihnen Mut. Dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken“, heißt es in dem Ministerschreiben.

Fast 8000 Kilo Obst und Gemüse gehen derzeit wöchentlich an Tafeln, rund 1600 Kilo an Kliniken und Pflegeheime. Bisher wurden insgesamt rund 25.500 Kilogramm der vitaminreichen Ware ausgeliefert.

 

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