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Die Prüfungen sind geschafft – nun liegen die Ergebnisse vor: Im Saarland haben in diesem Jahr 7.934 junge Menschen erfolgreich ihren Abschluss gemacht. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot zeigt sich beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler – und gibt zugleich einen Ausblick auf bevorstehende Reformen.

Mit einem Notendurchschnitt von 2,39 haben 3.008 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Schulzeit erfolgreich abgeschlossen. Bei den Prüfungen zum Mittleren Bildungsabschluss (MBA) lag die Erfolgsquote sogar bei fast 99 Prozent: 2.930 Schülerinnen und Schüler haben diesen Abschluss erreicht. 1.996 Jugendliche bestanden den Hauptschulabschluss (HSA). Trotz hoher Belastung in Prüfungszeiten, pandemiebedingter Lernlücken und struktureller Herausforderungen haben sie ihren Weg gemeistert – ein Zeichen großer individueller Leistung.

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„Diese Abschlüsse sind das Ergebnis jahrelanger Anstrengung, unermüdlichen Fleißes und harter Arbeit – Eigenschaften, die für den nächsten Lebensabschnitt von großer Bedeutung sind“, sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften sei hoch, betonte sie weiter, und verwies auf die vielen Chancen, die sich Absolventinnen und Absolventen jetzt bieten – vom Studium über die Ausbildung bis hin zum direkten Berufseinstieg.

Besonders betonte die Ministerin die laufenden Reformprozesse: So soll ab dem Schuljahr 2025/26 beim HSA und ab 2026/27 beim MBA eine neue Prüfungsordnung greifen. Diese sieht vor, stärker auf kontinuierliche Leistungen im Schuljahr zu setzen statt punktuelle Abschlussprüfungen. „Wir schaffen eine zeitgemäße Leistungsbewertung, die die individuelle Entwicklung stärkt und Lernen bis zum Schuljahresende ermöglicht“, so Streichert-Clivot. Auch die Durchlässigkeit zwischen Schulformen soll weiter verbessert werden – etwa durch gezieltere Unterstützung für Quereinsteiger.

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Neben den Zahlen zum Abitur – darunter 89 Absolventinnen und Absolventen mit der Traumnote 1,0 – hebt das Bildungsministerium auch den stabilen Anteil von Schülerinnen und Schülern hervor, die auf berufsbildenden Wegen zur Hochschulreife gelangen. Am Gymnasium erreichten 2.154 Jugendliche das Abitur, an Gemeinschaftsschulen oder dem Schengen Lyzeum 507, an beruflichen Oberstufen 305 und an Freien Waldorfschulen 42. 192 Prüflinge konnten die Abiturprüfung nicht bestehen.

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Die Botschaft der Ministerin ist klar: Bildung sei nicht nur ein individuelles Fundament für die eigene Zukunft, sondern auch ein zentrales Element für gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wir setzen auf ein gerechtes, modernes und leistungsstarkes Bildungssystem – dafür arbeiten unsere Schulgemeinschaften mit großem Einsatz, dem mein ausdrücklicher Dank gilt.“

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