Der saarländische FDP-Landesvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der Liberalen im Bundestag Oliver Luksic teilt die Bedenken von IG Metall und Arbeitskammer und befürchtet die nächste große Krise für die saarländische Wirtschaft. Ein Umdenken in der Energie- und Klimapolitik auf allen politischen Ebenen sowie rasche Maßnahmen der Landesregierung für eine zukunftsfeste Saarwirtschaft seien notwendig.

„Falsche politische Entscheidungen wie die Energie- und Klimapolitik in Brüssel, Berlin und Saarbrücken oder die einseitige Fixierung auf die Elektromobilität führen große Teile der saarländischen Wirtschaft in eine Krise. Die Transformation der wichtigsten saarländischen Industriezweige wie der Automobilindustrie oder der Stahlbranche hat Grenzen des Machbaren, die Peter Altmaier in Berlin und Anke Rehlinger im Saarland nicht weiter ignorieren sollten. 

Umso wichtiger wird es sein, dass sehr schnell Maßnahmen ergriffen werden, um die Saarwirtschaft für die Zukunft aufzustellen. Neben einer realistischeren Energiepolitik ist es dringend notwendig, Forschung und Entwicklung im Saarland anzusiedeln und stärker mit der Automobilproduktion zu verzahnen, um damit das Land als führenden Standort abzusichern und zu etablieren. 

Dazu ist eine noch stärkere Zusammenarbeit der HTW und der Universität mit der Wirtschaft im Land notwendig. So wird beispielsweise der im Saarland seit Jahren starke Bereich der Künstlichen Intelligenz eine federführende Rolle für die Mobilität der Zukunft spielen, beispielsweise beim autonomen oder vernetzen Fahren. Diesen Standortvorteil gilt es zu nutzen. Auch die Gründung weiterer F+E-Kooperationen  zwischen Unternehmen und der Wissenschaft im Saarland und bundesweit aus dem Saarland sind dringend notwendig. 

Je enger das Kooperationsnetz im Saarland ist, desto stärker und attraktiver wird die Automobilbranche im Saarland im nationalen und internationalen Wettbewerb sein. Ebenso muss die HTW stärker mit der Produktion der Betriebe verzahnt werden, um Innovationen voranzubringen“.

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