Mit einem großen Festumzug, Musik, Tanz und viel Programm im Zelt sind die Homburger Wiesn am Sonntag zu Ende gegangen. Zum Abschluss zogen 19 Vereine und Gruppen sowie rund 70 bis 80 Fahrzeuge vom Enklerplatz durch die Talstraße zum Festplatz am Forum. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke – viele davon passend in Dirndl und Lederhose.
Pünktlich um 13.30 Uhr setzte sich der Zug nach den Schüssen der Böllergruppe Höcherberg in Bewegung. Mit dabei waren Oberbürgermeister Michael Forster und Bürgermeister Manfred Rippel, die gemeinsam mit Festwirt Thorsten Bruch und weiteren Ehrengästen in einer von zwei Pferden gezogenen Kutsche unterwegs waren.
Dahinter folgte ein bunter Mix aus Traktoren, Zugmaschinen, Oldtimern, Fußgruppen und Musikvereinen. Viele der Fahrzeuge waren echte Klassiker und mindestens genauso ein Blickfang wie die Trachten und Vereinsuniformen entlang der Strecke.
Gerade am Enklerplatz und entlang der Talstraße standen zahlreiche Zuschauer und winkten den vorbeiziehenden Gruppen zu. Nach knapp einer Stunde erreichten auch die letzten Teilnehmer das Wiesnzelt. Dort warteten Forster, Rippel und Bruch am Eingang und begrüßten die Gruppen bei ihrer Ankunft mit Applaus. Der Umzug war damit aber nur der Auftakt für den letzten Wiesn-Tag.
Im Festzelt ging das Programm direkt weiter. Die Rohrental Musikanten sorgten am Nachmittag für Musik, dazu gab es Tanzvorführungen der Homburger Narrenzunft und der KG Die Blätsch Bexbach. Auch klassische Wiesn-Spiele durften nicht fehlen. Beim Nageln, Wettsägen und Maßkrugstemmen war noch einmal voller Einsatz gefragt.
Für den sportlichsten Moment des Nachmittags sorgte Thomas Ballweber. Beim Maßkrugstemmen hielt er seinen Krug mehr als zehn Minuten und setzte sich damit gegen den Vorjahressieger Manuel durch. Eine Zeit, die im Festzelt entsprechend gefeiert wurde.
Schlusspunkt nach zwei Wiesn-Wochenenden
Mit dem Festumzug und dem anschließenden Bühnenprogramm ging die 18. Homburger Wiesn nach zwei Wochenenden zu Ende. Zuvor hatten unter anderem Bayernmän, Frenzy, die Würzbuam, Firma Holunder, Big Maggas, Krachleder und Rockspitz für die großen Partyabende gesorgt. Dazu kamen Familientag, „Humbojer Daa“ und Frühschoppen.
Der Sonntag setzte zum Abschluss noch einmal einen anderen Akzent: weniger Partyabend, dafür viel Tradition, Vereine, Musik und Familienprogramm. Um 19 Uhr hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Die Homburger Wiesn sind vorbei – bis zum Wiedersehen 2027.
Alle Bilder: Friedel Simon







































































































































