Wer den Ort verlässt, an dem er geboren wurde und einen Teil seiner Kindheit verbracht hat, wird zum Fremden: fremd da, wo er hingeht, fremd dort, wo er herkommt. „Heimatlos – irgendwo und nirgendwo“ lautet der Titel dieses literarischen Streifzugs im Bistro 1680 (ehemals Stadtcafé), konzipiert von der Journalistin Katharina Fiedler.

Im Rahmen der Homburger Lesezeit am Dienstag, 10. Dezember 2019, um 19:00 Uhr konfrontiert Katharina Fiedler zusammen mit dem Schauspieler-Paar Tessy Eckel und Fred Woywode die Zuhörerinnen und Zuhörer mit authentischen Schicksalen von Flüchtlingen – darunter die beiden Autoren Carl Zuckmayer und Lion Feuchtwanger, die vor den Nazis ins Exil fliehen mussten, und auch ein Bürgerkriegsflüchtling  aus Sri Lanka. Lange Zeit heimatlos war auch Tessy Eckel selbst. Auf der Flucht aus dem Osten verbrachte sie die ersten 15 Jahre in Zügen, Baracken und Lagern. Ihre Geschichte als Wanderkind hat sie auf Anregung von Katharina Fiedler aufgeschrieben.

Der Eintritt ist wie immer frei.       

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