Asiatische Hornisse - Foto: Hardy Welker
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Eine eingewanderte Art setzt der heimischen Natur zu – und besonders die Honigbiene gerät durch die Asiatische Hornisse zunehmend unter Druck. Über die Risiken, die von dem Insekt ausgehen, wollen die Grünen Homburg aufklären. Am Samstag, 17. Oktober, laden sie um 17 Uhr zu einem Informationsabend ins Evangelische Gemeindezentrum in Einöd ein.

Als Referenten konnte der Ortsverband Holger Schwarz vom Velutina Netzwerk e. V. gewinnen. Schwarz ist selbst Imker und kennt die Problematik aus nächster Nähe. Seine Expertise liegt nicht nur im Erkennen der Tiere, sondern vor allem in der Bekämpfung der Nester, die sich oft gut versteckt in Bäumen oder an Gebäuden befinden.

Seit einigen Jahren beobachten Fachleute, wie sich die Vespa velutina nigrithorax, so der wissenschaftliche Name, in der Region ausbreitet. Natürliche Feinde fehlen ihr hierzulande weitgehend, weshalb sie sich nahezu ungebremst vermehren kann. Für Imker ist das ein ernstes Problem, denn die Hornisse hat es gezielt auf Honigbienen abgesehen.

Foto: Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Homburg

Genau hier setzt die Arbeit des gemeinnützigen Velutina Netzwerk Saar e. V. an. Der Verein engagiert sich für die Eindämmung der invasiven Art und bereitet sich zugleich auf mögliche weitere Wespen- und Hornissenarten vor, die künftig einwandern könnten. Ziel ist es, die Artenvielfalt in der Biosphäre zu erhalten und den Schutz der Honigbiene in den Mittelpunkt zu rücken.

Doch es geht nicht allein um den Naturschutz. Auch wirtschaftlich steht einiges auf dem Spiel. Der Obst- und Gartenbau sowie der Weinbau sind auf die Bestäubungsleistung der Bienen angewiesen. Wo die Asiatische Hornisse die Bienenvölker dezimiert, drohen Ernteeinbußen. Hinzu kommt der Aspekt der öffentlichen Sicherheit, denn der Verein will die Bevölkerung auch vor möglichen Verletzungen schützen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei zugänglich. Treffpunkt ist das Evangelische Gemeindezentrum in Einöd, Am Asenbühl 4 in 66424 Homburg. Die Organisatoren hoffen auf einen regen und konstruktiven Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.

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