Freisen kann weiter wachsen: Das saarländische Wirtschaftsministerium gibt 2,2 Millionen Euro frei, um das Gewerbegebiet „Schwann“ im Ortsteil Grügelborn auszubauen. Mit dem Geld finanziert die Gemeinde den zweiten Bauabschnitt des dritten Teils dieses Areals – ein Schritt, der neue Flächen für ansiedlungswillige Betriebe schaffen soll.
Die Zusage kommt direkt von Wirtschaftsminister Jürgen Barke. Er sieht in Freisen noch ungenutztes Potenzial. „Das Land unterstützt die Kommunen dabei, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen“, erklärte der Minister. Mit der Erweiterung wolle man auch künftig „neue Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte eröffnen“.
Für Barke ist der Zeitpunkt entscheidend. Gerade im wirtschaftlichen Wandel seien Betriebe auf verlässliche Rahmenbedingungen und verfügbare Flächen angewiesen, damit Investitionen überhaupt möglich würden. Genau hier setze die Förderung an, die aus dem Landesprogramm für wirtschaftsnahe Infrastruktur stammt.
In der Gemeinde selbst wird die Entscheidung als Bestätigung eines Trends gewertet. Bürgermeister Karl-Josef Scheer spricht von einem „enormen wirtschaftlichen Aufschwung“ der vergangenen Jahre. Neben der geplanten Vergrößerung der Industrie- und Gewerbefläche für die KNDS in Schwarzerden sei der Ausbau in Grügelborn „der nächste folgerichtige Schritt“ – vor allem für mittelständische Gewerbe- und Handelsbetriebe.
Konkret geht es um eine Erschließungsfläche von rund 2,2 Hektar. Davon sollen etwa 1,7 Hektar als Gewerbefläche an Unternehmen vermarktet werden. Bevor dort gebaut werden kann, steht allerdings einiges an Arbeit an: Das Gelände muss modelliert werden, hinzu kommen Straßenbau, Versorgungsleitungen und die Kanalisation.
Unterm Strich kostet das Projekt rund 3,65 Millionen Euro. Das Land trägt 70 Prozent des förderfähigen Defizits und stemmt damit einen erheblichen Teil der Investition. Für Freisen bedeutet das: Die Weichen für weiteres Wachstum sind gestellt.


















