Symbolbild
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Zwischen Allerheiligen und Totensonntag, wenn viele Menschen ohnehin an verstorbene Angehörige denken, bittet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) erneut um Unterstützung. Vom 17. Oktober bis zum 22. November läuft die alljährliche Haus- und Straßensammlung der Organisation. In Homburg wirbt Oberbürgermeister Michael Forster ausdrücklich für die Aktion.

Der saarländische Landesvorstand des Volksbunds war im Vorfeld an den Rathauschef herangetreten, um auf die Sammlung aufmerksam zu machen. Forster kommt dieser Bitte nach eigenen Angaben gern nach. Die Spendenaktion ist für den Verein eine zentrale Einnahmequelle, ohne die ein Großteil seiner Arbeit kaum zu leisten wäre.

Wer in den kommenden Wochen an der Haustür klingelt, vor Friedhöfen steht oder sich vor Einkaufsmärkten und auf öffentlichen Plätzen postiert, gehört zu einem breiten Netzwerk von Helferinnen und Helfern. Verbände und Einheiten der Bundeswehr sind dabei, ebenso Reservistenkameradschaften, Feuerwehren, Vereine, Ortsräte, Schulklassen und zahlreiche Privatpersonen. Jede und jeder von ihnen trägt einen Sammlerausweis bei sich.

Wer lieber auf anderem Weg spenden möchte, kann den Betrag auch überweisen. Empfänger ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., die IBAN lautet DE46 5935 0110 0370 0766 06. Als Verwendungszweck sollte „Sammlung 2026“ samt Wohnort angegeben werden. Ab 10 Euro stellt der Verein auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus, wofür lediglich die Adresse vermerkt werden muss. Weitere Informationen finden sich unter saarland.volksbund.de sowie bei Facebook unter LVSaarVolksbund.

Seit mehr als 100 Jahren baut und pflegt der Volksbund Kriegsgräberstätten im Ausland. Auf über 830 Soldatenfriedhöfen in 45 Ländern ruhen heute rund 2,8 Millionen Kriegstote, denen ein ewiges Ruherecht zugesichert ist. Für viele Familien bedeutet diese Arbeit Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen und einen Ort, an dem sie trauern können.

Über die Grabpflege hinaus versteht sich der Verein als Vermittler. Er fördert die internationale Zusammenarbeit und bringt junge Menschen an den Ruhestätten der Toten zusammen. Finanziert wird diese Aufgabe neben Mitgliedsbeiträgen vor allem durch die Erträge der jährlichen Sammlung.

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Als humanitäre Organisation erfasst, erhält und pflegt der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Kriegsgräber im Ausland. Die Bürgerinnen und Bürger werden um Unterstützung gebeten, damit der Verein seinem Leitgedanken auch künftig gerecht werden kann: „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden.“

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