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Arbeit in luftiger Höhe: „Wind-und-Wetter-Jobs“ auf dem Gerüst – Löhne für Gerüstbauer im Saarpfalz-Kreis steigen deutlich

Ob beim Neubau, bei der Sanierung oder beim Anstrich – ohne Gerüstbauer geht auf dem Bau kaum etwas. Sie schaffen die Grundlage, damit Maler, Dachdecker und Handwerker sicher arbeiten können. Im Saarpfalz-Kreis sind 30 Gerüstbauer im Einsatz, die bei Wind und Wetter, in großer Höhe und oft unter schwierigen Bedingungen arbeiten.

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„Alles, was über drei Meter hinausgeht, ist ein Fall für die Gerüstbauer. Sie machen einen harten Job. Gerüstbauer sind bei Wind und Wetter, bei Hitze und Kälte im Einsatz. Und dafür bekommen sie jetzt mehr Geld“, sagt Ute Langenbahn von der Industriegewerkschaft BAU Saar-Trier.

Ab November steigen die Löhne im Gerüstbauerhandwerk um 7,5 Prozent. „Ein erfahrener Geselle hat dann gut 225 Euro mehr pro Monat in der Tasche, wenn er Vollzeit arbeitet“, sagt Ute Langenbahn. Ein weiteres Lohn-Plus gebe es im Herbst nächsten Jahres. „Und vorher steigt schon der Mindestlohn in der Branche: Ab Januar muss jeder, der auf dem Gerüst im Saarpfalz-Kreis arbeitet, mindestens 14,35 Euro pro Stunde verdienen. Das sind 40 Cent mehr als bislang“, so Langenbahn.

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Außerdem habe sich die Bau-Gewerkschaft für den Nachwuchs stark gemacht. Zum Start der Ausbildung bekommt ein Azubi ab sofort 1.125 Euro pro Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1.300 Euro.Und im dritten Jahr gehen Gerüstbauer-Azubis mit einer Ausbildungsvergütung von 1.550 Euro im Monat nach Hause“, sagt IG-BAU-Bezirksvorsitzende Ute Langenbahn.

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