In Homburg ist der neue Deutschlandnetz-Schnellladepark der Pfalzwerke offiziell eingeweiht worden. Der Standort am Globus Baumarkt (Am Forum 6) gehört zum bundesweiten Programm des Bundesministeriums für Verkehr und wird von den Pfalzwerken betrieben. Der Lade-Hub liegt direkt am Parkplatzeingang und ist barrierefrei sowie überdacht; eine Photovoltaik-Anlage speist bei Sonnenschein Strom direkt in den Ladevorgang ein.
Der Hub umfasst sechs Ladesäulen mit insgesamt zwölf HPC-Ladepunkten. Pro Anschluss sind mindestens 200 Kilowatt auch unter Vollauslastung möglich, maximal bis zu 400 Kilowatt. Das Deutschlandnetz soll bundesweit rund 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an über 1.000 Standorten schaffen, um eine flächendeckende und nutzerfreundliche Infrastruktur auch jenseits der Ballungsräume bereitzustellen. Während der Marktzeiten können Nutzer den Ladestopp mit einem Einkauf verbinden; bezahlt wird flexibel per App, Karte oder Kreditkarte.
„Mit dem neuen Deutschlandnetz-Standort in Homburg setzen wir ein starkes Zeichen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Saarland. Ich freue mich besonders, dass die Pfalzwerke nicht weit von meiner Heimat in der Eifel den ersten Deutschlandnetz-Regionalstandort im Saarland eröffnet haben. Hier, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind, schaffen wir mit dem Deutschlandnetz auch abseits der großen Ballungsräume eine verlässliche Möglichkeit zum schnellen Laden. Das stärkt nicht nur die Alltagstauglichkeit von E-Autos, sondern auch das Vertrauen in die Elektromobilität insgesamt“, erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.

Pfalzwerke-Vorstand Paul Anfang betonte: „Elektromobilität ist für uns ein zentraler Baustein, um CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten. Als Partner im Rahmen des Deutschlandnetz-Ausbaus bringen wir unsere technologische Kompetenz und langjährige Erfahrung gezielt ein, um Schnellladeinfrastruktur dort zu schaffen, wo sie gebraucht wird – leistungsstark, barrierefrei und zuverlässig. Der Standort in Homburg zeigt, wie moderne Ladeangebote gestaltet sein müssen, damit Elektromobilität im Alltag breite Akzeptanz findet und einen Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer bietet. Für den weiteren Ausbau der Schnellladeinfrastruktur braucht es aus unserer Sicht jedoch verlässliche politische Rahmenbedingungen. Wir freuen uns daher sehr, dass unser Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder mit seinem heutigen Besuch ein positives Zeichen setzt.“
Auch die saarländische Umwelt- und Mobilitätsministerin Petra Berg hob die Bedeutung der öffentlichen Ladeinfrastruktur hervor und erklärte:
„Das Saarland hat nach wie vor die höchste Pkw-Dichte pro Einwohner in Deutschland. Dennoch stellen wir bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs fest. Beim Ausbau der E-Mobilität spielt aber auch die öffentliche Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle. Mitte 2025 verfügte das Land über mehr als 1.280 öffentliche Ladepunkte, die Mehrheit der Fahrerinnen und Fahrer von E-Fahrzeugen nutzen jedoch vorrangig private Lademöglichkeiten. Klar ist, das Angebot muss sukzessive ausgebaut werden, gerade im Bereich der Schnellladestationen, um die Ladezeiten zu verkürzen und E-Mobilität noch attraktiver zu gestalten.“

Der neue Standort in Homburg verfügt über überdachte Ladeplätze, eine Photovoltaikanlage und barrierefreie Zugänge. Bei allen Wetterlagen können Nutzer komfortabel laden, und während der Öffnungszeiten des Globus Baumarkts lässt sich der Ladevorgang bequem mit einem Einkauf verbinden.
Mit der Eröffnung am 31. Oktober 2025 hat Homburg einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität gemacht. Das Projekt zeigt, wie der Ausbau des Deutschlandnetzes vor Ort konkret umgesetzt wird – mit moderner Technik, klarer Nutzerorientierung und sichtbarem Fortschritt für die Region.


















