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Eine veröffentlichte Studie im Auftrag von Bitkom hat gezeigt, dass die Hälfte der nötigen Einsparungen zum Erreichen der Klimaziele durch die Digitalisierung realisiert werden könnten. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) fordert die verstärkte Nutzung der Digitalisierung für die nächsten Stufen der Energiewende von Sektorenkopplung bis Gebäudemanagement.

„Wir müssen die Digitalisierung im Energiebereich weiter forcieren, um den nachhaltigen Umgang mit neuen technischen Anwendungen zu stärken. Das alles hat unter Berücksichtigung der Aspekte Cybersicherheit und Praxistauglichkeit zügig vonstattenzugehen“, fordert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Der BEE bringe sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden schon seit längerem im Rahmen von vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaften thematisch in die Debatte ein.

„Wir arbeiten mit vielen Expertinnen und Experten gemeinsam an der Ausgestaltung der Digitalisierung zur Beschleunigung der Energiewende. So können wir wichtige Entscheidungen mitgestalten und die Bedürfnisse der Erneuerbaren Technologien in den Dialog einbringen“, so Peter. Stellvertretend für die BEE-Mitgliedsverbände mit ihren Unternehmen im Bereich Energieerzeugung, Speicherung und Steuerung sei es wichtig, den Prozess eng zu begleiten. „Die Digitalisierung der Versorgungsinfrastruktur muss aktiv und zielführend ausgestaltet werden, so dass alle Akteure profitieren können, die Systeme effizienter werden und die Vernetzung der Sektoren einfacher“, so Peter weiter.

Die Einheitlichkeit von internationalen Standards und Normen sei ein wichtiges Kriterium für die IT-Sicherheit der Energieversorgung und den Datenschutz. „Einheitliche Rahmenbedingungen bedeuten jedoch nicht, dass bei der Implementierung nur einzelne Systeme oder Technologien erlaubt werden dürfen. Innovation und Wettbewerb sind besonders durch die individuellen Qualitäten der verschiedenen Technologien im Energiebereich richtig und wichtig. Darauf wies der BEE schon im letzten Jahr in seinem Diskussionspapier hin. Alle Erneuerbaren Technologien können und sollten von der so dringend für die Energiewende benötigten, voranschreitenden Digitalisierung profitieren. Nur so kann die Kehrtwende im Klimaschutz gelingen und ein zukunftsfähiges und nachhaltiges System entstehen“, so Peter abschließend.

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