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Der vergangenen Woche im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vorgestellte Fortschrittsbericht fasst zusammen, wie die Energieabhängigkeit von Russland vermindert werden kann. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Pläne von Bundesminister Robert Habeck und fordert im gleichen Zuge die Hemmnisse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien abzubauen.

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„Die Abhängigkeit von russischem Öl schon sehr absehbar auf 25 Prozent zu mindern und bis Ende des Jahres zu beenden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. Auch die Unabhängigkeit von Steinkohle-Lieferungen aus Russland bereits bis zum Herbst ist unerlässlich. Gleichzeitig müssen die Stellschrauben im Oster- und Sommerpaket für Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor so gestellt bzw. nachgedreht werden, dass der Ausbau in großem Maße mit viel heimischer Wertschöpfung und damit günstiger und sicherer erfolgen kann. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an die neuen Realitäten anzupassen ist hierfür ein zentrales Vorhaben, es gilt aber auch von Anfang an, eine neue Strommarktsystematik mitzudenken“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

Die Pläne aus dem BMWK zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, zur Senkung des Verbrauchs und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Gebäudesektor würden dazu beitragen, um auch die Abhängigkeit von russischem Gas zu vermindern und zeitnah zu beenden. „Nun muss die Bundesregierung ihren Plänen Taten folgen lassen und die Leistungsbereitschaft der Erneuerbaren Energien von Wind und Sonne bis zu Bioenergie, Wasserkraft, Erd- und Umweltwärme in allen Sektoren angemessen anerkennen. Dafür sind konkrete gesetzliche Anpassungen zeitnah erforderlich. Erneuerbare Energien stehen unabhängig von jeglichen politischen Spannungen zur Verfügung. Die Erneuerbaren-Branche steht bereit, um ihren Teil zum Erlangen der Energiesicherheit beizutragen“, so Peter.

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Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 50 Verbänden und Unternehmen aus den Branchen der Wind-, Bio- und Solarenergie sowie der Wärmepumpe, Geothermie und Wasserkraft. Wir vertreten 30.000 Einzelmitglieder, darunter mehr als 5.000 Unternehmen mit 316.000 Arbeitsplätzen und rund 6,5 Mio. Anlagenbetreiber.

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