Bis zu den Sommerferien wird es für alle Schüler*innen im Saarland sowohl Präsenzunterricht an den Schulen als auch weiterhin Lernen von zuhause geben. Dafür hat das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden, den Schulträgern, Schulleitungen, Lehrer*innen-Organisationen sowie Eltern- und Schüler*innenvertretungen einen konkreten Fahrplan erarbeitet.
In der ersten Stufe des Wiedereinstiegs in den Präsenzunterricht sind zum 4. Mai bereits die Schüler*innen der Abschlussjahrgänge sowie die Viertklässler*innen an die Schulen zurückgekehrt. Mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für Schüler*innen der 12. Jahrgangsstufen der Gemeinschaftsschulen und der 11. Jahrgangsstufen der Gymnasien wurde die zweite Stufe seit dem 11. Mai umgesetzt.
Daran anknüpfend werden nun in einem weiteren Schritt ab dem 18. Mai zunächst Schüler*innen mit besonderen Förderbedarfen und ab dem 25. Mai schrittweise alle weiteren Schüler*innen Präsenzunterricht an den Schulen erhalten. Dabei wird es einen wochen- beziehungsweise tageweisen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen von zuhause geben.
„Uns geht es darum, möglichst zügig alle Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht zu bringen. Das ist letztlich eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Wir wissen, dass auch das Lernen von zuhause umso besser gelingt, je enger die Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ist“, so Streicher-Clivot.
Die Ministerin weiter: „Mit dem Lernen von zuhause kommen nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich gut zurecht, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der familiäre Hintergrund spielt eine große Rolle, die Wohnsituation, die technische Ausstattung und der individuelle Förder- und Unterstützungsbedarf der Schülerinnen und Schüler ebenfalls. Auch Kinder, die gerade erst Deutsch lernen, brauchen dringend wieder den persönlichen Kontakt zu ihren Lehrerinnen und Lehrern.“


















