Ein Thema, über das viele Betroffene lieber schweigen, rückt in Saarbrücken ins Licht: Blasenschwäche bei Frauen. Prof. Dr. Carolin Spüntrup, Oberärztin und Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, will an einem Abend in der Volkshochschule zeigen, dass niemand sich mit diesen Beschwerden abfinden muss.
Denn eine schwache Blase kann den Alltag empfindlich einschränken. Wer betroffen ist, meidet oft lange Wege, verzichtet auf gewohnte Aktivitäten oder zieht sich zurück. Dabei stehen heute wirksame Wege offen, die Beschwerden zu lindern und ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.
Genau hier setzt der Informationsabend an. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr lädt die Spezialistin für Urogynäkologie in die VHS Saarbrücken ein. In verständlicher Sprache will sie erklären, welche Ursachen und Formen die Blasenschwäche hat und warum sie keineswegs ein unabänderliches Schicksal ist.
Einen Schwerpunkt legt Spüntrup auf die moderne Diagnostik. Dazu zählt die Ultraschalluntersuchung des Beckenbodens ebenso wie die urodynamische Funktionsmessung der Blase. Beide Verfahren helfen, die genauen Zusammenhänge zu klären, bevor über eine Behandlung entschieden wird.
Im Anschluss stellt die Ärztin vor, welche Möglichkeiten die Urogynäkologie heute bietet. Das Spektrum reicht von konservativen Ansätzen bis hin zu operativen Eingriffen. Der Vortrag soll einen Überblick geben, der den Zuhörerinnen Orientierung verschafft und Berührungsängste abbaut.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer dabei sein möchte, muss sich allerdings vorab bei der Volkshochschule Saarbrücken unter der Kursnummer 2722 anmelden.



















