Symbolbild Foto: Von Alexander Blum (www.alexanderblum.de), Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25098002
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Wer am kommenden Wochenende mit dem Auto unterwegs ist, sollte Geduld einpacken. Der ADAC rechnet vom 14. bis zum 16. August erneut mit dichtem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Dass die Ferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen enden, treibt vor allem die Zahl der Rückreisenden nach oben.

Gleichzeitig sind sieben Bundesländer weiterhin in den Sommerferien, und auch in vielen Nachbarländern rollt der Urlaubsverkehr ungebremst weiter. Zusätzlich verschärft der Feiertag Mariä Himmelfahrt am Samstag, dem 15. August, die Lage. Damit trifft eine ganze Reihe von Faktoren aufeinander, die die Straßen füllen dürften.

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Die kritischste Phase erwartet der ADAC am Freitagnachmittag und -abend, wenn sich der Verkehr in Richtung Süden und an die Küsten drängt. Am Sonntag kehrt sich das Bild um: Dann sind es die Rückkehrer aus dem Süden sowie von Nord- und Ostsee, die für die längsten Staus sorgen. Verstärkt wird das Ganze durch Ausflügler, zahlreiche Volksfeste und Veranstaltungen wie die DTM auf dem Nürburgring. Hinzu kommen rund 1.000 Baustellen im Autobahnnetz.

Zu den am stärksten belasteten Strecken zählen die A1 zwischen Hamburg und Köln, die A3 von Oberhausen bis Passau sowie die A7 auf ihrer langen Route von Flensburg bis Füssen. Auch die A8 Richtung Salzburg, die A9 zwischen Leipzig und München sowie der Berliner Ring und der Autobahnring München gehören zu den Brennpunkten. Für Lastwagen über 7,5 Tonnen gilt bis zum 31. August zudem das samstägliche Ferienfahrverbot von 7 bis 20 Uhr auf vielen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.

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Jenseits der Grenzen bleibt die Situation ebenfalls angespannt. In Österreich müssen Autofahrer auf der Tauern-, Karawanken-, Inntal- und Brennerautobahn mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Auf der Brennerroute bremsen die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke den Verkehr zusätzlich aus, und auch auf der Fernpass- und der Arlbergstraße drohen längere Staus. In der Schweiz stauen sich die Fahrzeuge vor allem auf den Nord-Süd-Verbindungen, allen voran auf der Gotthard- und der San-Bernardino-Route.

Besonders voll wird es in Italien. Dort erreicht der Reiseverkehr rund um das Ferragosto-Fest seinen Höhepunkt. Auf der Brennerroute sowie auf der Strecke von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua sind lange Staus programmiert, während viele Italiener an die Küsten strömen und in den Innenstädten zahlreiche Geschäfte geschlossen bleiben.

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Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der Grenzkontrollen zu weiteren Wartezeiten kommen. Um Ausweichverkehr auf Nebenstrecken zu vermeiden, richten die Behörden bei Staus Abfahrtssperren auf mehreren stark belasteten Strecken in Bayern und auf ausgewählten Straßen in Tirol ein. Der ADAC rät deshalb, die Stoßzeiten nach Möglichkeit zu meiden, genug Zeit einzuplanen und sich vor der Abfahrt über die aktuelle Lage zu informieren.

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