OB Meyer und Irene Kaiser überreichen Martin Stopp Schürze
Archivbild Bild: G.Faragone — OB Ulli Meyer und Ortsvorsteherin Irene Kaiser überreichen Martin Stopp (mi.) eine exklusive I love IGB Schürze mit 2 Sternen.

St. Ingbert behauptet seinen Platz auf der gastronomischen Landkarte Deutschlands. Bei der jüngsten Vergabe der Sterne durch den Guide Michelin verteidigten gleich zwei Häuser der Biosphärenstadt ihre Auszeichnungen erfolgreich – ein Signal, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt.

Martin Stopp behält mit seinem Restaurant „Atama“ seine zwei Sterne, während Peter Wirbel im Rohrbacher „midi“ erneut auf Sterne-Niveau bestätigt wurde. Damit summieren sich in St. Ingbert weiterhin drei der begehrten Auszeichnungen – eine Bilanz, die für eine Stadt dieser Größenordnung beachtlich ist.

Stopps Handschrift im „Atama“ verbindet die Präzision der klassischen französischen Haute Cuisine mit Einflüssen aus Fernost und weiteren kulinarischen Welten. Es ist diese Mischung aus Tradition und kreativer Neuinterpretation, die die Tester offenbar überzeugt hat. Im „midi“ wiederum setzt Peter Wirbel konsequent auf das, was vor der Haustür wächst und reift: regionale Produkte aus dem Biosphärenreservat Bliesgau, verarbeitet auf höchstem handwerklichen Niveau.

Der Erfolg fügt sich in eine bemerkenswerte Gesamtbilanz des Saarlandes. Mit insgesamt 14 Michelin-Sternen verteidigt das kleinste Flächenland erneut seinen Ruf als gastronomisches Schwergewicht – gemessen an Fläche und Einwohnerzahl bundesweit konkurrenzlos. Für eine Region, die sonst eher mit Industrie- und Strukturgeschichte assoziiert wird, ist das ein erstaunliches Standbein.

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Entsprechend deutlich fielen die Glückwünsche aus dem Rathaus aus. „Meine herzlichsten Glückwünsche gehen an Martin Stopp und Peter Wirbel zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Michelin-Sterne“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Nicht nur im Fußball mit der SVE spielt das Saarland und St. Ingbert in der 1. Liga. Auch in der Gastronomie gehören wir bundesweit zur absoluten Spitze.“

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Meyer betonte zudem den Stolz der Stadt auf das, was sich hinter den Kulissen der beiden Küchen abspielt: „Dass St. Ingbert weiterhin mit drei Michelin-Sternen vertreten ist, macht uns stolz und zeigt eindrucksvoll, welches außergewöhnliche kulinarische Können in unserer Stadt beheimatet ist. Spitzenköche, regionale Produkte und höchste Handwerkskunst machen St. Ingbert zu einem Aushängeschild der saarländischen Gastronomie.“

Für beide Köche bedeutet die Bestätigung zugleich Anerkennung und Verpflichtung. Sterne werden Jahr für Jahr neu vergeben – wer sie halten will, muss konstant auf höchstem Niveau liefern. Dass dies in St. Ingbert gleich zwei Häusern gelingt, dürfte die kulinarische Strahlkraft der Stadt auf absehbare Zeit weiter festigen.

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