Esra Limbacher - Foto: Fionn Grosse
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Der Homburger Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher (SPD) hat im Antwort-Ranking 2025 der unabhängigen Plattform abgeordnetenwatch.de den ersten Platz unter den saarländischen Abgeordneten erreicht. Gemeinsam mit Josephine Ortleb (SPD), Jeanne Dillschneider (Grüne) und Philip Hoffmann (CDU) gehört er zu den vier Abgeordneten, die die Bestnote „hervorragend“ erhielten. Damit wird Limbachers kontinuierliche Dialogbereitschaft und Transparenz im Umgang mit Bürgeranfragen besonders hervorgehoben.

Das Ranking zeigt aber auch ein geteiltes Bild im Saarland. Während vier Bundestagsabgeordnete zwischen 90 und 100 Prozent aller eingehenden Fragen beantworteten, blieb die andere Hälfte ganz ohne Reaktion. Roland Theis (CDU), Boris Gamanov (AfD) und Michael „Moses“ Arndt (Linke) gaben keine einzige Antwort. An Carsten Becker (AfD) wurde bislang keine Frage gestellt. Im Ergebnis liegt die saarländische Antwortquote mit 64 Prozent klar unter dem Bundesdurchschnitt von 70 Prozent – und fällt deutlich gegenüber dem Vorjahr, als sie noch 96 Prozent betrug.

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„Gerade in Zeiten von Krisen und Populismus ist der offene Dialog zwischen Abgeordneten und Bürger:innen unverzichtbar“, betonte Alexander Kukuk, Projektmanager bei abgeordnetenwatch.de. „Hohe Antwortquoten zeigen, dass Abgeordnete diesen Dialog ernst nehmen. Wenn Fragen hingegen unbeantwortet bleiben, entsteht der Eindruck von Distanz und Intransparenz – und das schadet dem Vertrauen in die Politik.“

Limbacher hebt sich mit seiner konstant hohen Antwortquote deutlich von diesem Trend ab. „Für mich ist es ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter, immer ansprechbar und präsent zu sein – im Wahlkreis, aber auch digital. Ob in Sprechstunden, bei Veranstaltungen oder durch das Beantworten zahlreicher Anfragen über Plattformen wie abgeordnetenwatch.de: Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir wichtig“, erklärte er. Politik brauche heute mehr denn je Transparenz, Zugänglichkeit und echte Gesprächsbereitschaft – gerade in Zeiten, in denen Vertrauen in die Demokratie keine Selbstverständlichkeit mehr sei.

Mit dem Spitzenplatz im Ranking sieht Limbacher seine Bemühungen bestätigt. Zugleich versteht er die Auszeichnung als Ansporn, die direkte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern auch künftig in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen.

Quelle & Grafik: abgeordnetenwatch.de
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