732 Kilogramm illegal hergestellten Shisha-Tabak hat die Kontrolleinheit Verkehrswege des Saarbrücker Zoll im Regionalverband Saarbrücken sichergestellt und damit aus dem Verkehr gezogen. Außerdem wurden in der Garage neben einem Wohnhaus auch noch Rohstoffe zur Herstellung von Wasserpfeifentabak aufgefunden.

Alles fing mit einer Anzeige wegen Ruhestörung an. Ein Nachbar hatte der Polizei laute Geräusche durch eine Schleif- oder Mischmaschine gemeldet. Die Überprüfung ergab, dass sich in einer Garage eine illegale Produktionsstätte für Wasserpfeifentabak befand, in der Tabak, Glycerin, Melasse und Farbstoffe vermengt wurden, und informierte den Zoll.

Insgesamt hätten mit den vorgefundenen Materialien neben den 732 noch weitere 500 Kilogramm Shisha-Tabak illegal hergestellt werden können. Die für Tabakwaren notwendigen Steuerzeichen waren nicht an den Verkaufsverpackungen angebracht. Nur dadurch wird die Tabaksteuer, die mit der Herstellung des Shisha-Tabaks entsteht, ordnungsgemäß entrichtet. Der Steuerschaden beläuft sich auf 27.000 Euro.

Gegen den 27-jährigen Verantwortlichen, der gebürtig aus Vorderasien stammt, leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Tabaksteuerhinterziehung ein. Der bereits produzierte Wasserpfeifentabak sowie die Materialien zur Herstellung wurden sichergestellt und durch das THW abtransportiert. Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main – Dienstsitz Kaiserslautern – übernahm die weiteren Ermittlungen. Das Strafverfahren ist bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken anhängig.

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1 KOMMENTAR

  1. Auslöser Ruhestörung! Hier muss man sich fragen wann der Industriemixer an war? Reicht der Lohn vom Erstjob nicht? Muss man auf illegale Weise noch Geld machen? Oder ist man mit dem deutschen Recht nicht vertraut.

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