Die Vorstandsvorsitzende der Globus-Stiftung, Graciela Bruch (2.v.r.), gemeinsam mit Oliver Kirch (l.), Geschäftsleiter in der GLOBUS Markthalle Saarlouis, zu Besuch beim therapeutischen Reiten der Ehrensache e.V. Foto: Globus-Stiftung
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Was bedeutet Erfolg – jenseits von Bilanzkennzahlen und Marktanteilen? Für die Globus-Gruppe war diese Frage schon vor zwei Jahrzehnten mehr als eine rhetorische. 2005 überführte Thomas Bruch, damaliger geschäftsführender Gesellschafter, das traditionsreiche Familienunternehmen in ein neues Modell: ein Teil des Unternehmensgewinns sollte dauerhaft dem Gemeinwohl dienen. So entstand die Globus-Stiftung – eine Idee mit Wirkung.

Heute, 20 Jahre später, feiert die Globus-Gruppe das Jubiläum ihrer Stiftung. Mehr als ein Viertel der Unternehmensanteile liegen inzwischen in ihrer Hand. Finanziert aus den eigenen Gewinnen, unterstützt die Stiftung vor allem Projekte für junge Menschen, die beim Einstieg ins Berufsleben besondere Hürden zu überwinden haben. „Gewinne betrachten wir als Saatgut für die Zukunft – in unserem Unternehmen und als Mittel der Globus-Stiftung“, sagt Matthias Bruch, heutiger geschäftsführender Gesellschafter.

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Die Verwaltungskosten der Stiftung trägt Thomas Bruch persönlich, damit jeder Euro den geförderten Projekten zugutekommt. Seine Frau Graciela Bruch steht als Vorstandsvorsitzende an der Spitze der Stiftung, gemeinsam mit Michael Ipfling. Unterstützt werden sie von einem aktiven Beirat, in dem Thomas Bruch bis heute mitwirkt.

Was im Kern eine juristische Umstrukturierung war, ist längst gelebte Unternehmenskultur geworden. Graciela Bruch bringt es auf den Punkt: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, diese Spenden wirkungsvoll einzusetzen. Ich kann mich im Namen der Stiftung nicht oft genug bei allen Globus-Kunden bedanken.“

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Unter dem Motto „Kräfte wecken mit Herz“ hat die Stiftung in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als 800 soziale Projekte gefördert – über 100 allein im aktuellen Jubiläumsjahr. Der Fokus liegt auf Bildungs- und Ausbildungsinitiativen für benachteiligte Jugendliche, aber auch auf medizinischer Hilfe und Katastrophenschutz. Ob beim Wiederaufbau nach der Flut im Ahrtal oder bei internationalen Nothilfeeinsätzen – die Stiftung ist da, wo Hilfe gebraucht wird.

Ein besonderes Merkmal ist die enge Verbindung zwischen Unternehmen und Stiftung: In jeder Globus-Markthalle engagieren sich Stiftungsbotschafter aus dem Kreis der Mitarbeitenden, unterstützen lokale Projekte, vermitteln Kontakte und tragen die Idee der Stiftung nach außen. „Daraus sind in den vergangenen Jahren tolle Initiativen entstanden“, betont Matthias Bruch.

Das Jubiläumsjahr nutzt Globus, um auch den Kundinnen und Kunden zu danken – denn sie leisten durch ihre Einkäufe und die Spende von Pfandbons einen direkten Beitrag. „Die Spendenbereitschaft ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen“, so Graciela Bruch. Das Vertrauen in die Wirkung der Stiftung wächst – und mit ihm das Netzwerk engagierter Menschen.

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Was als mutige Entscheidung begann, ist heute Teil einer Unternehmensphilosophie: unternehmerisch denken, gesellschaftlich handeln – und beides langfristig sichern.

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