Demnächst dürfte die Zahl der Chief Digital Officer in der deutschen Wirtschaft kräftig steigen. Fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) gibt an, eine CDO-Stelle besetzen oder einrichten zu wollen. Bereits vorhanden ist eine solche Position in 19 Prozent der Unternehmen.

Das ist das Ergebnis einer Befragung von 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die digitale Transformation braucht klare Verantwortungen und Kompetenzen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Auch mittelständische Unternehmen sollten Digital-Know-how bündeln. Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur eine Frage von Technologie, Soft- und Hardware, sie braucht einen Motor und dieser Motor kann ein CDO sein.“

Grundsätzlich geht die große Mehrheit der Unternehmen die Digitalisierung inzwischen strategisch an. Aber noch haben 13 Prozent keine Digitalstrategie. Vor einem Jahr waren 16 Prozent und 2019 waren sogar 26 Prozent der Unternehmen in Sachen Digitalisierung strategiefrei unterwegs. Rund jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) hat aktuell eine zentrale Digitalstrategie, weitere 52 Prozent haben in einzelnen Unternehmensbereichen Strategien zur Digitalisierung.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Fragestellung lautete „Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Chief Digital Officer (CDO) bzw. eine Leitung Digitalisierung?“ und „Verfolgt Ihr Unternehmen eine Strategie zur Bewältigung des digitalen Wandels?“.

 

Vorheriger ArtikelHomburger Verein „Herzkrankes Kind“ mit Festakt zum Jubiläum – Hausmutter übergibt Staffelstab
Nächster ArtikelBenzin billiger, Diesel unverändert – ADAC: Schritt in die richtige Richtung

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.