Staatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas vergibt das Starter-Stipendium Saar an fünf Startups . Foto: MWIDE/A.A.
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Fünf junge Unternehmen aus dem Saarland dürfen sich über frisches Kapital für ihren Start freuen. Wirtschaftsstaatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas übergab am Mittwoch das Starter Stipendium Saar an Gründerinnen und Gründer, deren Geschäftsideen der gesamten Region zugutekommen sollen. Das Förderprogramm setzt bewusst in einer frühen Phase an, in der viele Vorhaben noch um ihren Platz am Markt ringen.

„Wir wollen ein Saarland, in dem aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden“, betonte Yorgova-Ramanauskas bei der Übergabe. Dafür brauche es verlässliche Rahmenbedingungen und Unterstützung. „Mit dem Starter Stipendium setzen wir genau hier an. Wir investieren in Innovation, Unternehmergeist und damit in die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.“

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Wie unterschiedlich die geförderten Ansätze sind, zeigt schon der Blick auf die ausgewählten Firmen. Cavella aus Kleinblittersdorf entwickelt eine digitale Plattform für die Pferdebranche, die Gesundheitsmanagement, Verwaltung und die Vernetzung aller Beteiligten bündelt. Pferdehalter, Stallbetreiber, Tierärzte und Therapeuten sollen künftig auf eine gemeinsame Gesundheitsakte zugreifen und administrative Abläufe automatisieren können.

Um ganz andere Fragen kümmert sich die HEDROTEC GmbH aus St. Ingbert. Das Unternehmen baut kompakte, energiesparende Anlagen, die Abwasser direkt vor Ort reinigen und aufbereiten. Dabei setzen die Gründer auf natürliche Prozesse, ergänzt durch eine digitale Steuerung. Ebenfalls technologisch ambitioniert ist die Oakiv GmbH aus Homburg, die mobile 3D-Druck-Fabriken konzipiert. Mehrere Drucker werden intelligent vernetzt und per KI zentral überwacht, während die Container-Lösung flexibel dort zum Einsatz kommt, wo Produktion gerade gefragt ist.

Zwei weitere Projekte drehen sich um digitale Verwaltung. Die RentalOne GmbH aus Merchweiler bietet eine cloudbasierte Plattform für die Immobilienverwaltung, auf der private Vermieter, Mieter, Hausverwaltungen und Investoren gemeinsam arbeiten können. Wiederkehrende Aufgaben wie Nebenkostenabrechnungen sollen weitgehend automatisiert ablaufen. Die seatbase Technologies GmbH aus Saarbrücken wiederum hilft IT-Dienstleistern dabei, Softwarelizenzen zentral zu verwalten, Nutzung und Kosten transparent zuzuordnen und daraus aussagekräftige Auswertungen zu erstellen.

Hinter dem Programm steht ein personengebundener Zuschuss. Pro Unternehmen können bis zu zwei Gründerinnen oder Gründer mit jeweils 1.500 Euro im Monat gefördert werden. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten summiert sich die Unterstützung auf höchstens 36.000 Euro je Firma.

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Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen und Start-ups, deren Gründung nicht länger als 18 Monate zurückliegt. Dabei müssen die Ideen keineswegs immer technischer Natur sein. Auch kreative, digitale oder nachhaltige Ansätze passen ins Raster, solange sie einen erkennbaren Mehrwert für die Region versprechen.

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