Damit die Pandemie-Folgen für Kinder und Familien langfristig abgefedert werden, hat Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot ein Programm auf den Weg gebracht, um Schülerinnen und Schüler aufzufangen, individuell zu fördern und Lerndefizite auszugleichen. Nun werden die Bemühungen des Landes durch ein umfangreiches Programm des Bundes ergänzt.

Insgesamt 2 Milliarden Euro stehen in den Jahren 2021 und 2022 im Rahmen des Programmes „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ zur Verfügung. Hierzu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Martina Holzner: „Das ist ein wichtiges Signal für Kinder und ihre Familien. Wir haben immer gesagt, dass wir mehr Geld in die Hand nehmen müssen, um Kinder und Jugendliche vor den Belastungen und Folgen der Pandemie zu schützen.“ Mit dem neuen Aktionsprogramm könnten viele Angebote in den Schulen und Kitas geschaffen und vorangebracht werden, so Holzner.

„Im Saarland wollen wir insbesondere die Schulsozialarbeit ausbauen, außerschulische Bildungsangebote in den Schulalltag integrieren, Ferienangebote zur Aufarbeitung von Lernrückständen schaffen und Sprachkitas unterstützen. Mit dem Maßnahmenpaket des Bundes können wir an den richtigen Stellen ansetzen. So kann der Neustart nach Corona gelingen.“

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